Ra-Ma-Du-Na

Ra-Ma-Du-Na

Ich möchte mich Ihnen gerne vorstellen. Mein Name ist Elke Roehe,  ich bin 70 Jahre alt und in Berlin geboren und aufgewachsen.  Ich hatte eine friedvolle, behütete Kindheit, war aber dadurch auch sehr unerfahren, schüchtern und verschlossen. Ich habe einen zwölf Jahre älteren Bruder, der in den vereinigten Staaten von Nordamerika lebt. Mit 21 Jahren heiratete ich einen Mann, der 26 Jahre älter war, welcher mich dann für die nächsten 28 Jahre formte, bis er an einer falsch diagnostizierten Erkrankung starb. Kinder  waren uns in dieser Ehe nicht beschieden, heute ist mir jedoch der Grund dafür bewusst. Darüber aber später mehr. Da stand ich also mit 49 Jahren, ohne Kinder, ohne weitere Familienangehörige. Für mich war großes Umdenken angesagt, da ich alles meinem lieben Mann überlassen hatte. Jedoch war es für mich eine Zeit der Selbstfindung und Selbsterkenntnis. Ich begann meinen Beruf als Sekretärin wieder auszuüben, bis ich arbeitslos wurde. Im Jahre 1994 begegnete mir dann eine Heilpraktikerin, die mich in eine völlig andere Erfahrungswelt und Ebene einführte. Durch sie lernte ich die Liebe und das Interesse an Mineralien und Edelsteinen kennen. Ich tauchte ein in diese Welt der Spiritualität und Intuition und begann einen Weg der Entdeckung, Begeisterung und Erkenntniskraft. Viele Dinge, die mir vorher wichtig schienen, verließen mich, erkannte ich als die Bürde, die sie waren. Ich wendete mich neuen alternativen Heilmitteln zu, erkannte, dass alles im Bewusstsein des Menschen liegt. Wie der Mensch denkt und handelt, so formt er seine Welt. Im Jahr 2002 trennten sich unsere Wege, ich machte mich selbständig, bemühte mich, Menschen in ihre Selbstheilungskräfte zu bringen, von Süchten und Begrenzungen zu befreien, begann zu malen, Bücher zu schreiben. Mehr schlecht als recht ging ich diesen Weg bis zum Ende des Jahres 2009, wo Umstände in mein Leben traten, die alles verändern sollten.

Dies ist eine Geschichte der Wahrheit und Klarheit, eines Gesinnungswandels der inneren aber auch äußeren Werte.  Ich musste siebzig Jahre alt werden, um zu einem Erkenntnisstand über meine Äußere Realität zu gelangen, wie ich es mir nie vorzustellen vermocht hätte.

Alles was ich für wahr hielt, die ganze Welt meines bisherigen Lebens, speziell meiner Kindheit, zerplatzte innerhalb eines Jahres wie eine Seifenblase.  In dieser Zeit wurde ich mit Dingen und Menschen konfrontiert, die allesamt eine Maske trugen, die nur schwer zu durch-schauen war.  Als mir dies dann endlich gelang, ließ es mich absolut entsetzt und fassungslos zurück. Mein gesamtes Leben lang beflügelte mich unendliches Vertrauen in die Menschheit, in das Gute im Menschen.  Ich wandelte blauäugig und blind durchs Leben. Um so erschreckender war dann das Aufwachen.  Heute bin ich meinem Schöpfer und der Schöpfung unendlich dankbar, dass mir die Augen geöffnet wurden, meine Eigenentwicklung in eine neue gesunde Richtung gelenkt wurde.

Heute bin ich heimgekommen zu den Werten und der Lebensart meiner Ahnen, eine Nachfahrin der Großfamilie von Daaria. Die Glaubenswerte und Glaubensbotschaften meiner Vorfahren sind tief in mir verwurzelt, haben mein Leben bereichert und es wieder in die Norm gebracht, nach dem Hintergrund und der Seele meines Schöpfers, Ra-M-Ha. Ich trage seine Schöpfung tief in meinem Herzen, vertrete sie und wirke intensiv in ihrem Sinne an dieser Evolutionsphase mit. Ich bin Sprachrohr und Verkünderin der Werte unserer Ahnen und ihrer Lebensweise.

Ich habe diese Reise nicht alleine machen müssen, sondern wurde gelenkt, begleitet und geschützt durch einen wunderbaren Mann der Schöpfung.  Ihm verdanke ich, dass ich noch am Leben bin und nicht Opfer von wahrhaft bösen satanischen Mächten.  Der Name dieses großartigen, einmaligen Menschen ist Manfriede Sieghard Johannes Mettke. Er hat ebenso eine Geschichte zu erzählen, die bereits seit fünfzig Jahren andauert. Da er anders ist in seiner Grundausrichtung, seinen verinnerlichten Werten und Gefühlen der Schöpfung gegenüber, musste er sich bereits in seiner Kindheit den Verfeindungen seiner Umwelt und den angepassten Systemen stellen.

Seit über einem Jahr bin ich nun einen gemeinsamen Weg mit ihm gegangen, habe ihn in dieser Zeit von Grund auf kennen und auch lieben gelernt. Dank seinem fundamentierten Wissen über das tatsächliche Weltgeschehen, über die wahren Zusammenhänge der Machenschaften bestimmter Kräfte und Energien auf unserer schönen Erde, sind meine Augen und Ohren nun weit geöffnet, sowie auch meine Wahrnehmung.  Meine schöpferische Intuition ist gestärkt und läuft mit voller Kraft.

Die Geschichten und Geschehnisse, die Sie auf dieser Webseite der „Wahrheit und Wahrhaftigkeit“ lesen werden, sind nicht frei erfunden, sondern entsprechen den gemachten und verinnerlichten Erfahrungen zweier Menschen dieser Zeit, von mir selbst und Herrn Mettke. Wir sind aktive Zeitzeugen dieses Überganges in ein neues Zeitalter, der Zeit einer wiederkehrenden natürlichen Ordnung und Gesetzgebung, deren Grundlage die Gesetze des Kosmos sind

Diese Niederschriften entsprechen unseren handschriftlichen Aufzeichnungen und sind jederzeit belegbar.

Wien, im Dezember 2013

Wenn Sie mich persönlich kontaktieren möchten, dann können Sie dies gerne über meine E-Mail-Adresse tun.

em54nsl@gmail.com


Meine Welt im Jahr 2011

Liebe Besucher

Dies ist eine Geschichte der Wahrheit und Klarheit, eines Gesinnungswandels der inneren aber auch äußeren Werte.  Ich musste siebzig Jahre alt werden, um zu einem Erkenntnisstand über meine Äußere Realität zu gelangen, wie ich es mir nie vorzustellen vermocht hätte.

Alles was ich für wahr hielt, die ganze Welt meines bisherigen Lebens, speziell meiner Kindheit, zerplatzte innerhalb eines Jahres wie eine Seifenblase.  In dieser Zeit wurde ich mit Dingen und Menschen konfrontiert, die allesamt eine Maske trugen, die nur schwer zu durchschauen war.  Als mir dies dann endlich gelang, ließ es mich absolut entsetzt und fassungslos zurück. Mein gesamtes Leben lang beflügelte mich unendliches Vertrauen in die Menschheit, in das Gute im Menschen.  Ich wandelte blauäugig und blind durchs Leben. Umso erschreckender war dann das Aufwachen.  Heute bin ich meinem Schöpfer und der Schöpfung unendlich dankbar, dass mir die Augen geöffnet wurden, meine Eigenentwicklung in eine neue gesunde Richtung gelenkt wurde.

Ich habe diese Reise nicht alleine machen müssen, sondern wurde gelenkt, begleitet und geschützt durch einen wunderbaren Mann der Schöpfung.  Ihm verdanke ich, dass ich noch am Leben bin und nicht Opfer von wahrhaft bösen satanischen Mächten.  Der Name dieses großartigen, einmaligen Menschen ist Manfriede Sieghard Johannes Mettke. Er hat ebenso eine Geschichte zu erzählen, die bereits seit fünfzig Jahren andauert. Da er anders ist in seiner Grundausrichtung, seinen verinnerlichten Werten und Gefühlen der Schöpfung gegenüber, musste er sich bereits in seiner Kindheit den Verfeindungen seiner Umwelt und den angepassten Systemen stellen.

Seit über einem Jahr bin ich nun einen gemeinsamen Weg mit ihm gegangen, habe ihn in dieser Zeit von Grund auf kennen und auch lieben gelernt. Dank seinem fundamentierten Wissen über das tatsächliche Weltgeschehen, über die wahren Zusammenhänge der Machenschaften bestimmter Kräfte und Energien auf unserer schönen Erde, sind meine Augen und Ohren nun weit geöffnet, sowie auch meine Wahrnehmung.  Meine schöpferische Intuition ist gestärkt und läuft unter voller Kraft.

Die Geschichte und Geschehnisse, die sie in diesem Buch der „Wahrheit und Wahrhaftigkeit“ lesen werden, ist nicht frei erfunden, sondern entsprechen den gemachten und verinnerlichten Erfahrungen zweier Menschen dieser Zeit, von mir selbst und Herrn Mettke. Wir sind aktive Zeitzeugen dieses Überganges in ein neues Zeitalter, der Zeit einer wiederkehrenden natürlichen Ordnung und Gesetzgebung, deren Grundlage die Gesetze des Kosmos sind.

Diese Niederschriften entsprechen unseren handschriftlichen Aufzeichnungen und sind jederzeit belegbar.

Elke Roehe

Wien, im Dezember 2013


Das Jahr 2010 meiner Illusions-Reise

Berlin Januar 2010 – Mühlberg Dezember 2010

Schloß Mühlberg Elbe-Elster

Dieses Jahr begann für mich mit den Anzeichen großer Veränderungen. Anfang des Jahres war ich noch in einem Callcenter als Telefonistin tätig, welches die Kunden eines bekannten Versandhauses betreute. Ich arbeitete halbtags, hatte mich jedoch gerade entschlossen, dies auf ganztags auszudehnen. Zum Schritt einer erneuten Arbeitsaufnahme hatte ich mich Mitte 2009 entschließen müssen, da ich aus Gesundheitsgründen ins Erdgeschoss, mit anhängendem kleinen Garten, umziehen wollte. Zu dieser hatte ich ebenfalls die Absicht, die Wohnung meines kleinen Zentrums mit der Neuen zusammenzulegen. Diese neue hatte drei Zimmer, mit ca. 90 qm. Da die Miete und Kosten meine finanziellen Mittel überstiegen, entschloss ich mich zu dieser Arbeit. Es bedurfte einiger Überwindung, zumal es ein für mich völlig neues Gebiet und neue Erfahrung darstellte. Ich meisterte es jedoch sehr gut und war auch zufrieden. Ich lernte sehr viel zum Thema Menschenkenntnis, Kontakte und am Telefon Überzeugungsarbeit zu leisten.

Mitte Januar dann überfiel mich ein grippeartiger Infekt, der mich ins Bett trieb. Dieses zog sich in die Länge, so dass ich für das Call-Center nicht mehr ein planbar war und bei dem Arbeitsvermittler, für die ich arbeitete, abgemeldet wurde. Diese sprach mir daraufhin die Kündigung aus, so dass ich mich gezwungen sah, Grundsicherung zu beantragen. Diese wurde, nach einigen hin und her schließlich bewilligt. Zu dieser Zeit war ich bereits Rentnerin, so dass die Rente angerechnet wurde.

Im Februar entschloss ich mich dann, eine Untermieterin aufzunehmen, die das dritte Zimmer bewohnen sollte. Diesen Schritt musste ich gehen, da die Grundsicherung nur einen Teil der Miete beinhaltete. Ich fand dann auch eine angenehme junge Frau, die in Berlin ein Praktikum machen wollte. Da sie immer erst spät Abends nach Hause kam, gab es tagsüber keine Probleme. Höchstens damit, sich an eine weitere Person im Haushalt morgens und Abends zu gewöhnen. Das hatten wir jedoch bald im Griff. Diese junge Frau blieb ca. zehn Wochen bei mir wohnen, um dann zu einer Freundin zu ziehen. Also inserierte ich für eine Nachfolgerin.

Während dieser gesamten Zeit, nach meinem Umzug, hielt ich mein kleines Zentrum für gemeinsame Entwicklungsarbeit mühsam aufrecht. Fast all meine Leistungen, die ich dabei an andere abgab, verschenkte ich. Dies überstieg letztendlich irgendwann meine finanziellen Mittel, so dass ich wenigstens meine Unkosten berechnete. Selbst dieses wurde von den Mitgliedern meiner kleinen Truppe nur schwer angenommen. Die wenigsten gaben freiwillig, sondern lediglich auf Erinnerung.

Zum 01.08.2010 zog dann schließlich eine neue Mitbewohnerin in das kleine Zimmer. Eine 54 jährige Schweizerin, die sich von ihrem Lebensgefährtin trennte. Beruflich arbeitete sie als Netzwerkerin und war auch öfters auf Reisen. Dieses Zusammenwohnen entwickelte sich sehr harmonisch, uns es zeigten sich auch einige gemeinsame Interessen. Sie hatte ebenfalls auch einige alternative Heilmethoden gelernt. Hatte eine Ausbildung in der sogenannten Psychologie absolviert, wie sie mir zu verstehen gab. Das Einzige was sie nicht mochte, waren Hunde. Sie war ein Adoptivkind, hatte jedoch ihre leibliche Mutter und deren Familie kennengelernt.

Zum Zeitpunkt ihres Ankommens bei mir, lag mein ca. fünfzehn Jahre alter Kater „Charly“ gerade im Sterben. Da ich schon einmal eine Katze durch „Einschläfern“ verloren hatte und dies als absolute Quälerei erlebte, gab ich diesem lieben Kater, der mich über lange Jahre begleitet hatte, nun die Zeit und den Raum, den Zeitpunkt seines Gehens selbst zu wählen. Dies tat er dann auch, so wie es für ihn angemessen war. Später habe ich ihn, Dank einer Nachbarin, im Wald begraben können. Ca. zwei-drei Wochen danach entschied ich mich dann doch für einen neuen tierischen Mitbewohner. Diesmal sollte es ein Hund sein. Also stand ein Besuch beim Tierheim Berlin an. Nach langem Anschauen und Abwägen fiel meine Wahl dann auf zwei, statt auf einen Hund. Ein Rüde von 17 Jahren und eine Hündin von 9 Jahren. Sie waren zusammen aufgewachsen, kamen aus der amtlichen Verwahrung und sollten nicht getrennt werden. Der Rüde war, auf Grund seines Alters, nicht mehr stubenrein und die Hündin nicht kastriert. Ich übernahm sie erst mal drei Tage zur Probe – das war so üblich – mit nach Hause. Es gab natürlich Anfangsprobleme, weil auch die Hündin nicht stubenrein war, wie sich später herausstellte. Ich konnte es jedoch nicht übers Herz bringen, die Tiere wieder ins Tierheim zurückzubringen, wo sie bereits neun Monate verbracht hatten. Also arrangierten wir uns und machten das Beste daraus. Als dann Annelies von einer Reise zurückkehrte, fand sie zwei hündische neue Mitbewohner vor. Sie war davon sichtlich nicht angetan, musste es jedoch wohl oder übel akzeptieren. Allerdings stellte sie die Bedingung „keine Hunde in meinem Zimmer“, welche ich natürlich einräumte.

So traten also also zwei Hundeseelen in mein Leben, die meine Aufmerksamkeit und Zuwendung einforderten, die ich ihnen auch gerne gab. In jedem Fall bereicherten sie mein Leben durch einen veränderten Tagesablauf, in Form von fünf Mal am Tag spazieren gehen mit ihnen, Kennenlernen, gegenseitiges Abtasten auf die Bedürfnisse der Beteiligten. Anfangs noch vorsichtig und ruhig in ihrem Benehmen, wurden sie allmählich wieder sie selbst, nämlich Hunde, die sich trauten zu Bellen, Launen zu haben, Liebe zu zeigen und auch ebenso einzufordern. Sie lernten wieder zu spielen und zu vertrauen. Annelies blieb auf Abstand. Sie duldete den Zuwachs zwar, blieb jedoch auf respektvollem Abstand. Die Anwesenheit der Beiden war ihr sichtlich unangenehm. Allmählich jedoch wurden wir eine kleine Gemeinschaft, die sich respektierten und duldeten. Von den Mitgliedern meiner Arbeitsgruppe, die sich wöchentlich bei mir einfanden, wurden sie schnell akzeptiert und gebührend behandelt. Besonders Buffy, die kleine Hündin war sehr beliebt, weil sie Streicheleinheiten besonders zu schätzen wusste.

Im September waren Annelies und ich uns schon um einiges näher gekommen und sie lud mich ein, gemeinsam die Schweiz, ihre Heimat, zu besuchen. Damit erklärte ich mich einverstanden. Gleichzeitig vermittelte sie mir ein Interview bei einem TV-Sender Namens Jeet-TV, um meine Arbeit und mein Wirken vorzustellen. Dieser Besuch, der in München stattfinden sollte, wurde auf Anfang Oktober festgelegt, wenn  wir auf der Rückfahrt nach Berlin sein würden. Diese Reise fand dann in der letzten Septemberwoche statt und war zwar interessant, aber auch sehr anstrengend. Wir waren, bis auf einen Sontag des Entspannens, jeden Tag unterwegs, vollgepackt mit Terminen, die mich zumeist nicht betrafen. Die Gegend, speziell die Berge, hat mir sehr imponiert und entsprechende bleibende Eindrücke hinterlassen. Dabei haben wir einige Male einen Pass überquert, wo zumeist bereits Schnee lag. Bei einer Überquerung habe ich einen größeren Granitstein, der sich auf einem Abhang befand, eingesammelt. Es war schon dunkel, Annelies hatte zum Fotograffieren angehalten. Ich war im Auto geblieben, sah aus dem Fenster des Wagens, und etwas schien mich anzublinken, zu leuchten. Neugierig geworden, stieg ich aus, ging den Hang hinauf und fand diesen Stein. Ich nahm ihn an mich, und obwohl er einiges Gewicht hatte, trug ich ihn den Hang hinunter ins Auto. Zwar wunderte sich Annelies dann, tolerierte es jedoch. Diesen, sicherlich sehr alten Stein, behüte und bewahre ich als einen guten Freund. Er ist fähig, mir das uralte Wissen dieser Berge zu vermitteln, was er zu gegebener Zeit auch mit Sicherheit tun wird. Ich werde ihm mit Ehrfurcht und offenem Herzen zu hören.

Unsere Zeit in der Schweiz war letztendlich dann irgendwann beendet und wir brachen Richtung München auf. Unser Ziel war die Verabredung mit Jeet-TV, gegründet und betrieben von Jeet und Sabine Liuci. Da ich mich in diesem Milieu nicht auskannte, war dies alles für mich fremd und ich hatte auch einige Berührungsängste. Die Ankunft war dann freundlich und herzlich. Das Interview fand erst am nächsten Vormittag statt, da unsere Ankunft doch etwas später erfolgt war, als geplant. Der Abend wurde für Gespräche, Informationsaustausch kennenlernen genutzt. Da es im Haus auch Betten gab, konnten wir dort übernachten. Am nächsten Morgen lernten wir das Studio kennen, welches in einer Garage aufgebaut war. Das Haus war ihnen übrigens von einer Familie zur Verfügung gestellt worden, welche sich für ein Jahr im Ausland aufhielt. Es konnte zwar nicht beheizt werden, war aber großzügig gebaut und hatte einen kleinen verwilderten Garten.

Das Interview verlief dann unkompliziert und sehr entspannt. Sabine machte die Einführung, in der ich meine Art von Arbeit, zur Regeneration des Körpers, vorstellte. Dann übernahm Jeet. Er stellte mir gezielte Fragen über meinen Werdegang, meine Ausbildungen, meiner Ansichten und Einsichten, über mein Wissen, etc. Getragen von meinen inneren Werten, Wahrheiten und Überzeugungen antwortete ich gelassen und wahrhaftig. Dieses Interview kostete mich € 300,–. Die Aufarbeitung und das ins Netz stellen sollte dann nochmals €900,-kosten, wovon ich ca. drei Wochen später € 500,– bezahlen konnte. Ob es mir tatsächlich etwas gebracht hat, vermag ich nicht mit Sicherheit zu sagen, da Umstände in mein Leben traten, die vieles bisherige veränderten und umstießen.

Wieder in Berlin angekommen, beschlossen wir, einen Informationstag über unserer beider Arbeit und Angebote zu veranstalten. Durch die vielen Kontakte von Annelies meldeten sich circa zwanzig Teilnehmer  an, die dann auch teilnahmen. Interessierte erhielten eine Probebehandlung meines Angebotes, wofür sie einen kleinen Obolus da ließen. Dadurch gewann ich einige Klienten, die öfters erschienen. Also alles in allem ein guter Erfolg.

Zu diesem Zeitpunkt spielte ich mit dem Gedanken, die gegenüber liegende Wohnung wieder anzumieten, die gerade erneut freigeworden war. Diese wurde dann jedoch an jemanden anderen vergeben, was diesen Plan zu meinem Bedauern umwarf. Zwei Tage später entschloss ich mich dann spontan, die Wohnsituation zu verändern und zwar durch einen Umzug. Ich sprach Annelies darauf an, ob sie mitziehen würde und sie war einverstanden. Also fingen wir an, nach etwas passendem zu suchen.

Die Entwicklung der Geschehnisse ging dann sehr rasant und gestaltete sich merkwürdig. Zuerst hatte ich ein Haus oder Haushälfte im Kopf. Dann kam jedoch die Eingebung, groß zu denken. Also fing ich an, im Internet nach größeren Objekten zu suchen. Zwar hatte ich keine Ahnung, wie es finanziert werden sollte, jedoch schien dies im Moment nicht wichtig zu sein. Das einzige was zählte, war das Gefühl von etwas Großem, was entstehen sollte. Es ging nicht mehr nur darum, in dem engen Raum und Bewusstsein, in welchem ich bisher tätig war, mich zu bewegen, sondern um das Entstehen einer größeren Gemeinschaft Gleichgesinnter. Es ging um einen Ort des Zusammenfindens von Menschen, die gemeinsam etwas aufbauen würden, um gleichgesinnte Interessen zu verwirklichen und zu bewegen. Eine Vision entstand. Diese enthielt für mich folgende Projekte, und zwar unter dem Motto „gemeinsam statt einsam“:

  • Gemeinschafts-Zentrum für friedliebende Menschen, die sich mit Herz und Seele einbringen würden,
  • Ein Gesundheits-Zentrum einer anderen aufgeschlosseneren Art, wo Menschen, die eine „neue Heil Art“ praktizieren wollten, willkommen waren.
  • Internat für behinderte und speziell begabte Kinder,
  • Informations-Zentrum zu allen Themen eines natürlichen, friedvollen Lebens.

Das waren die Ziele, die sich nach und nach herauskristallisierten. Für diese wollte ich eintreten, arbeiten und ihnen meine Kraft und mein Leben widmen. Etwas ähnliches hatte sich bereits schon einmal gezeigt. Mit zwei Freunden hatte ich 2009 einen Ort gesucht, um dies umzusetzen. Damals konnte es sich nicht erfüllen, weil ich dafür noch nicht genügend gereift war. Diesmal jedoch, erschien es mir zum Greifen nahe zu sein.

Also dehnte ich die Suche aus, zu größeren Objekten, zu Schlössern und Burgen. Schließlich stieß ich auf etwas, was sich Schloss Mühlberg nannte. Es sprach mich sehr an, ebenso auch meine Mitbewohnerin Annelies. Also stellte ich die Verbindung zum Makler her und bat um ein Exposé. Es schien dann genau passend zu sein. Nicht zu groß, Vierseiten-Objekt, teilrenoviert, mit einem weitläufigen Außenbereich und nahe genug an Berlin. Wir riefen den Eigentümer, einen Herrn Schröter, an und vereinbarten einen Besichtigungstermin. Diesen nahmen wir dann in Begleitung eines jungen Musikers wahr, welcher an unserer Info-Veranstaltung teilgenommen hatte. Es stellte sich heraus, dass er sich dieses Objekt auch schon angesehen hatte, um es für seine Musikgruppe zu erwerben. Dies war jedoch nicht zustande gekommen, weil sich eine von ihm erwartete Erbschaft nicht realisiert hatte. Er freute sich nun, uns zu begleiten und seine Erinnerung aufzufrischen. So machten wir uns eines schönen Vormittags, Mitte Oktober, gemeinsam auf den Weg. Nachmittags erreichen wir unser Ziel, Schloss Mühlberg. Wir wurden von Herrn Schröter bereits erwartet und freundlich begrüßt. Es war schon etwas winterlich, mit kälteren Temperaturen. Das erste, was mir beim Aussteigen aus dem Fahrzeug auffiel und mich begrüßte, waren die lauten Rufe einiger Wildgänse, die gerade über uns hinwegflogen. In der Nähe sollte es, laut Exposé, einen kleinen See geben, wo sie wohl herkamen. Der erste Eindruck der äußeren Besichtigung ließ die Begeisterung etwas sinken. Es gab an der Fassade etliche Gerüste, da diese erneuert werden sollte. Bei einem Rundgang durch die bereits renovierten Räume, empfingen uns große helle Säle. Im sogenannten Rittersaal waren Tische und Stühle U-förmig aufgebaut, Vorhänge an den Fenstern und ein Kamin-Ofen im Raum. Hier fanden wohl auch, wie der Schlossherr uns mitteilte, bereits Veranstaltungen statt. Ebenso eine Etage höher waren die Räume ansprechend für Veranstaltungen, mit einem „Jagdzimmer“ und entsprechender Ausstellung für Interessenten, annehmbar restauriert worden. In der obersten Etage, dem Dachgeschoß, hatten noch keine Instandsetzungsarbeiten stattgefunden. Jedoch gab es dort noch Bereiche, die Original erhalten waren, wie es zu Zeiten einer gewissen Pracht gewesen war. Das Gebälk schien in einem tadellosen Zustand zu sein, anscheinend für die Ewigkeit gebaut.

So besichtigten wir nach und nach sämtliche Gebäude, auch die alte Schlossküche, wo alle Anzeichen eines zu entstehenden Restaurants vorhanden waren. Diese war groß und für viele Gäste geeignet. Es gab auch einen Weinkeller, der bereits zu einigen Gelegenheiten genutzt wurde. Im Flügel des Eingangsbereiches gab es ein altes Ehepaar als Mieter, die dort bereits schon lange Zeit wohnten. Das Schloss wurde vor dem Verkauf von der Stadtverwaltung Mühlberg genutzt. Dies erstreckte sich auf eine Sonderschule, auf die Stadtbibliothek, das Stadtarchiv und noch einiges mehr. Der Verkauf kam wohl zustande, weil die Stadt für den Unterhalt der Immobilie keine Gelder mehr zur Verfügung hatte. Herrn Schröters Pläne bestanden wohl in einem Ausbau als Hotel oder Eigentumswohnungen. Zum Verkauf sah er sich wohl gezwungen, da er selbst in finanzielle Schwierigkeiten geraten war. Anfangs wollte er als Kaufpreis einen Betrag von € 490.000,– haben, ging dann jedoch auf € 350,000,–. Dies war jedenfalls die Geschichte, die er mir zu verstehen gab. Dass die Sachlage eine völlig andere war, erfuhr ich erst sehr viel später und unter gänzlich anderen persönlichen Umständen, die mich dann auch auf das äußerste erschütterten.

Ich war von dem was ich sah und auch wahrnahm sehr angetan, ja begeistert. Dies schien der richtige Ort zu sein, auch wenn es noch vieles zu tun geben würde und auch entsprechend finanzielle Mittel fließen mussten. Ich fühlte mich jedoch guten Mutes und war der Meinung, dass dies durch die Gründung einer Stiftung und einen Aufruf, für diesen guten Zweck zu spenden, erfüllbar und machbar sein würde.

Nach Abschluss der Besichtigung nahmen wir im Weinkeller Platz, um die Sachlage zu besprechen. Da ich die Initiatorin und die Gründerin der Stiftung sein würde, übernahm ich auch die Entscheidungspflicht. Ich erklärte Herrn Schröter, dass mir das Gesehene sehr gut gefalle und ich mich am richtigen Ort angekommen fühle. Ich bekundete meinen Entschluss und auch Willen, das Schloss zu erwerben. Herr Schröter sagte mir dann dazu folgendes:

„Er hätte noch mehrere andere Bewerber, deren Besuch er noch abwarten wolle, um sich dann zu entscheiden. Für ihn sei der Verkauf sehr dringlich, da er sich in einer sehr großen finanziellen Notlage befinde. Er signalisierte mir, dass den Zuschlag bekommt, wer Bargeld mitbringen würde.“

Also hieß es, Geduld zu haben und abzuwarten, wie die Dinge sich weiter entwickeln würden.

In den folgenden Wochen besuchten wir das Schloss öfters, immer in Begleitung von Mitgliedern meiner kleinen Truppe, die neugierig waren und Interesse an der Teilnahme dieses Projektes bekundeten. Herr Schröter war auch damit einverstanden und empfing uns immer freundlich und geduldig. Jedes Mal hatte ich das sichere Gefühl, dass auch das Schloss mich willkommen hieß und mir wohlgesonnen war. Herr Schröter hatte zwar auch immer wieder andere Interessenten zur Besichtigung da, es kam aber zu keinem festen Abschluss.

Ende November dann begann er sich in unsere Richtung zu bewegen und einen Abschluss mit uns in Betracht zu ziehen. Wir hatten übrigens eine komplette Aufstellung unserer Pläne, Vorhaben, sowie auch einen Geschäftsplan vorgelegt, der Hand und Fuß hatte und ihm auch gefiel. Dann entschloss er sich endlich, uns als Geschäftspartner zu akzeptieren. Am 13. Dezember 2010 sollte ein Kaufvertrag für die Immobilie abgeschlossen werden. Gleichzeitig hatte ich mit Herrn Schröter vereinbart, bereits schon einige Dinge meines Hausrats ins Schloss zu transportieren. Darunter sollten etliche Kisten meiner Seidenstoffe und kleinere Haushaltsteile sein. Dies sollte zwei Tage vor Vertragsabschluss geschehen.

Ich hatte, in Anbetracht der Entwicklung, bei Mercedes einen Kleintransporter bestellt. Da dieser für diese Fahrt noch nicht zur Verfügung stand, überließ man mir einen Leihwagen. Mit diesem fuhren wir dann zu Dritt zum Schloss für diesem ersten Transport. Dafür opferte ich mein letztes Bargeld, um zu tanken. Meine beiden Begleiterinnen fuhren noch am gleichen Abend nach Berlin zurück. Ich selbst nahm mir ein Zimmer im „Hamburger Hof“, einem kleinen Hotel mit Restaurant im Zentrum von Mühlberg. Dort verbrachte ich insgesamt fünf Tage. Es war vereinbart worden, dass mich ein Mitglied meiner Truppe nach dem Abschluss des Vertrages abholen sollte. Da es einen extremen Wintereinfall gegeben hatte, wagte diese sich jedoch mit ihrem Fahrzeug nicht auf die Straße. Also saß ich in Mühlberg fest. Es war für mich eine äußerst unangenehme Situation. Ich besaß keinerlei Bargeld und auch kein Guthaben auf meinem Konto. Hatte einen längeren Aufenthalt vor mir, der mich einiges kosten würde. Mir war Angst und Bange, wie ich das alles meistern sollte. Dann rief Annelies an, die zu diesem Zeitpunkt in Berlin war. Ein guter Bekannter hatte sich gemeldet, um zu erfahren, wie es mir ging. Ich ließ mir von Annelies die Telefonnummer geben und rief ihn dann sofort zurück. Er hatte mich immer wieder finanziell unterstützt. Das tat er dann auch sofort diesmal wieder. Er überwies mir noch am gleichen Tag € 300,–, so dass die finanziellen Sorgen, die mich plagten, gelöst waren.

Am 13.12.2010 holte mich Herr Schröter für den Besuch bei der Notarin in Falkenberg ab. Er wurde begleitet von seinem Sohn (der übrigens als tatsächlicher Eigentümer des Schlosses im Grundbuch eingetragen war) und seiner Tochter, die ein eingetragenes Recht besaß. Ebenso übrigens Herr Schröter, der ein Miesrecht hatte. Die Tochter saß am Steuer des Fahrzeuges, das wohl auch das ihre war. Bei der Notarin angekommen, ging dann alles sehr schnell. Sie las den Vertrag vor und belehrte uns auch über dessen Inhalt. Dieser enthielt auch das gegenseitige Einverständnis, dass ich bereits vor der Leistung des Kaufpreises einziehen würde und etliche Einbauten geschehen dürften. Alle Beteiligten unterschrieben dann diesen Vertrag und damit war der Kauf nun unter Dach und Fach. Jedenfalls ging ich damals davon aus. Ich rief dann vom Hotel aus gleich Annelies an und teilte ihr diese freudige Tatsache mit. Sie versprach dann, mich am nächsten oder übernächsten Tag abzuholen. Dies geschah dann auch, so dass ich bald wieder in Berlin war. In den folgenden Tagen liefen die Vorbereitungen für einen Umzug, der erst einmal nur mich betreffen sollte, auf Hochtouren. Am letzten Advent war ein weiterer Infotag geplant, wo wir auch einige handgefertigte Dinge anbieten wollten. Dafür nähte ich etliche T-Shirts für Kinder und Erwachsene mit aufgedruckten Motiven meiner Herz-Bilder, sowie auch Drachenbilder. Es entstanden auch einige Taschen, speziell für Kinder, mit Herzmotiven. Also gab es jede Menge Arbeit, die mir sehr viel Freude bereitete. Dieser Veranstaltungstag brachte zwar einige neue Leute zu uns, war jedoch lange nicht so erfolgreich, wie der vorherige. Die handgefertigten Sachen verschenkte ich später nach und nach, aber auch das machte mir große Freude, da es mir schon lange nicht mehr um Profit ging. So hatte ich übrigens auch eine große Anzahl von Seiden-Kissen gefertigt, die dann alle mit ins Schloss wanderten.

Die Wochen vorher war während der wöchentlichen Gruppentreffen das Thema sehr stark auch das Schloss gewesen. Fast alle waren hochgradig interessiert, vor allem weil ihnen alles in den Schoß gelegt werden sollte, da wir davon ausgingen, mit Stiftungsgeldern arbeiten zu können. Also fingen wir an, uns intensiv mit dem Schloss und den Möglichkeiten die es bot, zu beschäftigen. Unter den Mitgliedern der Gruppe gab es eine junge Frau mit alternativer Medizin, eine alternative Zahnärztin mit dem Hobby Inneneinrichtung, einen jungen Musiker, einen Landschaftsgärtner, eine ältere Frau mit Tochter, sowie einen Mann für Alles. Annelies hatte viele Fähigkeiten und ich ebenfalls. Also schmiedeten wir Pläne für eine gemeinsame Zukunft. Wir hauchten dadurch sozusagen dem Schloss bereits Leben ein, indem wir uns bewusst darauf konzentrieren und beschäftigten.

Der Kaufvertrag war abgeschlossen, die Planung im Gange. Sylvester sollte eine erste Veranstaltung stattfinden, sozusagen eine Einweihungsfeier. Dafür würde Annelies tätig werden, indem sie an ihre Kontakte Einladungen verschickte. Jeet-TV wollte daraus eine Live-Sendung machen, mit Interviews der Teilnehmer. Die Voraussetzungen dafür mussten jedoch erst noch geschaffen werden. Bei unserer Ankunft war das Schloss ungemütlich und leer. Zwar war die bereits erwähnte Einrichtung noch vorhanden, aber weder Wohn- noch Schlafmöglichkeiten vorhanden. Am 28.12.10 war für mich ein Teilumzug mit den wichtigsten Möbeln vorgesehen. Es war ebenfalls abgesprochen, dass Annelies meine Wohnung übernehmen würde, um in Berlin weiterhin die Kontakte pflegen zu können. Also sollte ein Teil meiner Einrichtung dort verbleiben. Beim ersten Transport waren hauptsächlich Stoffe, Tische und Stühle mitgegangen. Für den 28.12. hatte uns Herr Schröter einen seiner großen LKW´s zugesagt, der das restliche bringen sollte. Zwei Tage vorher sagte er dies ab, da seine Transport-Lizenz nicht bis nach Berlin reiche. Angeblich hätte er dieses erst jetzt erfahren. Er sagte dann, er könne jedoch einen guten Bekannten vermitteln, der aus Berlin agieren würde. Um die Planung nicht umstoßen zu müssen, nahm ich dieses Angebot an, obwohl dafür kein Geld zur Verfügung stand. Ich rief den Spediteur an und vereinbarte mit ihm den Transport für den 28.12. und zwar auf Rechnung. Diese hatte ich auch jede Absicht zu begleichen, sowie die ersten Spendengelder fließen würden. Das war also abgesichert, wobei uns das absolute Winterchaos dann beinahe einen Strich durch die Rechnung machte.

Erst jedoch nahm ich eine Auszeit und feierte Heiligabend und den ersten Feiertag in entspannter Atmosphäre. Ich hatte dann zwei Tage Zeit, um für den 28.12. zu packen, was entsprechend turbulent verlief. Die ganze Zeit waren die Hunde aufgeregt um mich herum. Sie spürten natürlich, dass etwas Großes im  Gange war. Selbstverständlich würden sie mich auf dieser Reise in eine neue Zukunft begleiten. Energetisch gesehen spürte ich die Aufforderung, meine Energie komplett aus Berlin herauszuziehen, was ich auch tat. Endgültig würde dies geschehen, wenn ich mich in Mühlberg angemeldet hatte. Da ich noch bis einschließlich März in Berlin Grundsicherung bezog, schob ich dies entsprechend hinaus.

Der Tag des Umzuges nach Mühlberg

Schloß Mühlberg im Winter

Dann kam der 28.12., der Tag des Umzuges. Auf den Straßen herrschte ein Schneechaos größeren Ausmaßes, so dass der Spediteur beinahe nicht fahren konnte. Er schaffte es dann aber doch, wennauch etwas verspätet. Alles was mit sollte, wurde aufgeladen und er machte sich auf den Weg. Er würde vor mir eintreffen und Herr Schröter ihn vor Ort erwarten, zum Entladen. Mein Transport mit den Hunden, sowie zwei Begleiterinnen aus meiner Truppe (Mutter und Tochter), welche bei den Vorbereitungen für die Veranstaltung helfen wollten, würde von einer Nachbarin, mit der mich eine Freundschaft und gemeinsame Interessen verbanden, übernommen werden. So geschah es dann auch. Durch den vielen Schnee auf den Straßen dauerte alles etwas länger, da wir auch erst noch die beiden Frauen abholen mussten. Auch dieses Fahrzeug war nachher vollbepackt. Übrigens hatte ich auch wieder einmal keinerlei Bargeld in der Tasche. Unsere Ankunft war dann am frühen Nachmittag. Der Spediteur war bereits lange vor uns dagewesen und auch entsprechend längst wieder weg. Die Ladung war erst einmal im Restaurant abgestellt worden. Katrin, die uns hergebracht hatte, fuhr dann ebenfalls bald wieder nach Berlin zurück.

Bei unserer Ankunft waren die Einbauarbeiten, die ich in Auftrag gegeben hatte, fast beendet. Aber eben nur fast. Zu dieser Geschichte gibt es noch folgendes zu sagen. Es war uns klar, dass für die geplante Veranstaltung noch einige Dinge notwendig sein würden. Dazu gehörten folgende Dinge:

  • Toiletten, und zwar in unterschiedlichen Bereichen. Zum einen in meinem persönlichen Wohnbereich, im Gaste- und Schlafbereich, sowie eine Etage tiefer im Rittersaal.
  • Dann Kabinen für Schlafgelegenheiten.
  • Außerdem eine Einbauküche in meinem Bereich.

Die Kabinen und ein Teil der Wandverkleidungen der Bäder sollten von einem Trockenbau-Unternehmen übernommen werden. Dieses würde ebenfalls eine Trennwand für die Einbauküche einschließen. Eine Installationsfirma würde das Übrige übernehmen. So war es mit dem Schlossherrn abgesprochen. Den Trockenbauer hatte er an der Hand. Ich unterschrieb dann lediglich den Auftrag. Überhaupt war Herr Schröter mir in dieser Zeit eine große Hilfe (heute verstehe ich warum). Zu diesem Zeitpunkt habe ich noch an das Gute in ihm geglaubt, bis er zweieinhalb Jahre später mir sein wahres Gesicht zeigte. Solange wurde ich in jeder Beziehung getäuscht und benutzt. Aber darauf werde ich später noch ausführlicher eingehen.

Nun zum Thema Küche, weil dies wirklich eine Geschichte wieder für sich ist, noch dazu eine seltsame.

Bei einem unserer Besuche, bei dem Annelies nicht anwesend war, hatten wir uns etwas verfahren und Schwierigkeiten, wieder auf den richtigen Weg zu gelangen. Wir waren mit zwei Fahrzeugen unterwegs, die den beiden jungen Frauen mit den alternativen Heilmethoden gehörten. Unseres fuhr Anja, das andere wurde von Katrina ihrer Freundin gesteuert. Während der Fahrt fuhren wir an einem Küchenstudio vorbei, ich schaute hinüber und rief plötzlich laut aus „Leute, da steht meine Küche!“ Wir waren jedoch so schnell vorbei, dass ich den Ort nicht mitbekam. Es ging dann auch im weiteren Geschehen unter. Einzig Christin, die Tochter von Marina, hatte sich wohl den Ort eingeprägt. Dies sollte uns später noch zu Gute kommen. Als Annelies mich nach Abschluss des Kaufvertrages abholen kam, machten wir uns ernsthaft auf die Suche nach dem Küchenstudio. Nach einigem Hin und Her fanden wir es dann auch. Wir sahen uns die Küche an und waren beide begeistert. Es handelte sich um ein Ausstellungsstück, was entsprechend herunter gesetzt war. Ich schloss dann für diese und eine andere, ebenfalls heruntergesetzte Küche, Kaufverträge ab. Die zweite sollte für Annelies sein, für ihren späteren Wohnbereich.

Die Lieferung meiner Küche sollte dann noch vor Weihnachten geschehen, wie auch der Einbau. Annelies ihre Küche Ende Januar. So wurde es dann ebenfalls mit Herrn Schröter abgesprochen. In allen diesen Punkten wurde dann auch so vorgegangen. Damit hatte ich mich mit über € 55.000,– verschuldet. Ich bin zu diesem Zeitpunkt in meiner Überzeugung, alles über Spenden finanzieren zu können, so fest verankert gewesen, dass es schon einfältig war. Dass sich dies alles nicht realisieren lassen würde, auf diesen Gedanken bin ich überhaupt nicht gekommen. Ich war derart in dieser Illusion gefangen, dass ich sie für die absolute Wahrheit hielt, und die komplexe Täuschung dahinter nicht zu erkennen vermochte. Vielleicht wollte ich dies aber auch nicht erkennen, welch ein komplettes Trugbild. Die Tatsachen holten mich dann circa in einem halben Jahr später ein, in Form von Strafanzeigen, Zahlungsaufforderungen und Verurteilungen.

Der weitere große Leichtsinn, den ich mir unter dem Einfluss dieses Trugbildes leistete, war der Kauf von etlichen Möbeln und anderen Einrichtungsgegenständen beim Möbelhaus Höffner in Berlin. Einiges davon, herunter gesetzte Artikel, bestellte ich zur Anlieferung am 29.12.2010, wo es auch bezahlt werden sollte. Für diesen Zweck hatte ich bei meiner Bank telefonisch Schecks bestellt. Dieses wunderte mich, da das Konto auf Guthabenbasis lief, und ich es immer voll abschöpfte. Diese Schecks trafen dann auch einige Tage später ein. Ich vertraute jedoch auf Deckung, da zugesagte Gelder zu diesem Datum auf meinem Konto sein sollten. In diese Zusage hatte ich absolutes Vertrauen. Die Stiftung war zwischenzeitlich gegründet worden, eine endsprechende Kontoeröffnung sollte folgen. Treuhänder dieser Stiftung war der Schweizer Stiftungs-Bund, unter der Führung von Andreas Claus. Als Einlage in diese Stiftung hatte ich meinen gesamten Bestand an Stoffen in Höhe des Inventurwertes hinein gegeben. Bargeld oder sonstiges Kapital war keines vorhanden. Annelies hattemir jedoch, für mich glaubwürdig, versichert, sie hätte genügend Kontakte, um die benötigte finanzielle Hilfe zu organisieren. Was, wie sich später herausstellte, absolut nicht der Wahrheit entsprach. Heute gehe ich davon aus, dass es eine glatte Lüge war. Ich stellte übrigens auch immer wieder fest, dass sie nur halbherzig dabei und lieber auf Reisen war. Jedoch die Führung und das Herumkommandieren anderer, das übernahm sie nur allzu gerne. Sie vergriff sich öfters im Ton, auch mir gegenüber. Leider muss ich heute eingestehen, dass ich viel zu weichherzig und zu labil war. Den gewissen Schliff, den ich mir nun, Dank Manfriede, in meiner Eigenentwicklung erworben habe, vermochte ich damals noch nicht aufzuweisen. Ich war noch viel zu sehr von äußeren Eindrücken und aufgesetzten Gesichtern zu beeindrucken, um wirklich erkennen zu können, wer es gut mit mir meinte oder wer ein böses Spiel mit mir trieb.

Erste Begegnung mit der Realität

Nun jedoch zurück zu den Vorbereitungen für die Veranstaltung. Wie geplant und bestellt trafen am Tag nach unserer Ankunft im Schloss auch die Möbel ein. Ich bezahlte mit den Schecks, in der Hoffnung auf Deckung, welche sich jedoch leider nicht erfüllte. Auch hier entstand dann eine höhere Schuld, die sich später zu einer Strafanzeige wegen Betruges mauserte. Vorher jedoch wurden die Möbel durch die Polizei abgeholt, bzw. sichergestellt.

Bei dem späteren Verfahren wurde ich, da nicht vorbestraft, zu einer Geldstrafe von 150 Tagessätzen verurteilt.

  • Weder bekam ich eine Ausfertigung dieses Urteils, noch der Verhandlung.
  • Diese erfolgte auch ohne Teilnahme eines Anwaltes. Sie war als Anhörung deklariert werden, wo ein Anwalt nicht benötigt würde.

Einige Wochen danach erhielt ich eine Zahlungsaufforderung, mit der Möglichkeit, den Betrag durch gemeinnützige Arbeit abzuleisten. Bei Nichtzahlung oder Ablehnung der Arbeit drohte ersatzweise Haft in Höhe der Tagessätze. Da ich die Zahlung dieses Betrages nicht leisten konnte, entschloss ich mich zur Ableistung durch die gemeinnützige Arbeit. Dies alles spielt aber erst ab Mitte 2011 eine Rolle. Im Dezember 2010 wurden lediglich die Weichen dafür gestellt. Auch die beiden Küchen bezahlte ich mit Schecks, die dann natürlich ebenfalls nicht gedeckt waren. Leider ist es mir mit etlichen anderen Dingen ebenso ergangen, was ich heute über alle Maßen bedauere.

Nun nochmals zurück zu den Vorbereitungen. Bei unserer Ankunft im Schloss war außer der Küche und den Einbauten noch nichts vorhanden. Allerdings waren die 18 Matratzen, die ich ebenfalls über das Küchenstudio bezogen hatte, angeliefert worden. So hatten wir wenigstens Schlafgelegenheiten. Das größte Problem jedoch war das Beheizen der Räume, die ja sehr groß waren. Im zweiten Stock, dem Wohn- und Schlafbereich, war die einzige Möglichkeit ein Stromaggregat mit Gebläse, was einen höllischen Lärm machte und viel Strom verbrauchte. Später stellte Hr. Schröter einen Ofen mit Propangas auf, der jedoch für die Größe des Raumes nicht die erforderliche Leistung bringen konnte. Die erste Nacht verbrachten wir mit dem Höllengerät im Raum (mein späterer Privat- und Schlafbereich), zu Dritt und den Hunden. Annelies war noch in Berlin und wollte am nächsten oder übernächsten Tag eintreffen. Für das Heizen hatte Annelies noch für acht Stück Infrarot-Platten gesorgt, die ebenfalls am 29.12. eintrafen. Diese wurden ihm Raum verteilt aufgestellt. Brachten jedoch nur etwas, wenn man direkt davor saß. Später nutzten wir sie für das Beheizen der Schlafkabinen im größeren Raum, für unsere Gäste, die übernachten wollten. Dort wurde dann auch die Höllenmaschine im laufenden Betrieb gehalten. Dieser ganze Spaß der elektrischen Geräte kostete uns dann € 550,–, die erst im Frühjahr Dank des Zuschusses anderer bezahlbar war.

Nach Lieferung der Möbel, die auch gleich aufgestellt wurden, entstand eine annehmbare Wohnlichkeit. Zu dieser Lieferung gehörten auch Lampen und Teppiche. Dazu eine Sitzgarnitur, zwei Schlafsofas und zwei Garderobenständer. Herr Schröter stiftete zwei kleinere runde Tische, die sehr hilfreich waren. Am 30.12. trafen dann die ersten Gäste ein, sodass auch einige der anderen Möbel von mir aus dem Restaurant hoch geholt werden konnten. Meine Schlafeckcouch zum Beispiel für meinen privaten Bereich, sowie zwei Kommoden sowie auch Büromöbel von Hr. Schröter, die im Schloss vorhanden waren. Es nahm also alles Gestalt an. Dann traf Annelies ein. Wir machten einen Großeinkauf für diesen besonderen Tag, Die meisten Teilnehmer brachten aber auch etwas mit. Herr Schröter sorgte für die Getränke, die ich mit Scheck bezahlte (später musste ich dann das Bargeld dafür hinlegen). Das heißt, wir leisteten erst mal Vorkasse. Die Spenden, die hereinkamen, deckten dann jedoch die Ausgaben, und noch einiges mehr.

Die übrigen Gäste trafen nach und nach ein, dann Jeet und Sabine. Das Haus wurde voll. Die Hunde wussten gar nicht, wenn sie zuerst begrüßen sollten. Struppi entleerte sich vor Aufregung und Verwirrung ein paar Mal, Buffy zeigte ihre Tricks und legte sich sofort immer für Streicheleinheiten auf den Rücken. Wir Frauen besorgten das Kochen, während sich die Männer um das Hochtragen und Aufbauen der Tische und Stühle im großen Küchenbereich kümmerten, was sie voll in Anspruch nahm. Die beiden Hunde hatten sich in der Küche in Position gestellt, in der Hoffnung, etwas würde für sie beim Kochen abfallen. Natürlich warteten sie dabei nicht umsonst. So verging dieser Tag.

Am 31.12. trafen die letzten Nachzügler ein. Diese würden nicht bei uns übernachten, da sie in der Nähe zu Hause waren. Darunter befanden sich auch eine Frau und ein Mann, nebst Tochter der Frau. Sie kamen vom Schloss Schochwitz, welches ebenfalls zu einem Ort des Zusammentreffens für Veranstaltungen und Heilarbeit umgebaut worden war. Jeet und Sabine waren dort gern gesehene Gäste und Veranstalter. Sie kannten sich schon lange. Sehr interessante Leute. Der Mann ein englischer Lord, der das Schloss zu seiner Wahlheimat gemacht hatte.

Die Sylvester-Veranstaltung

Bildergebnis für Schloss Mühlberg Elbe-Elster, Sylvester 2010

So machten wir die Bekanntschaft von etlichen interessanten Menschen. Darunter:

  • einem Sänger, der auch Obertöne beherrschte,
  • Jakob dem Bramanen (dieser blieb dann),
  • einem Elektriker, der wunderbar mit einer Trommel umzugehen wusste, wie übrigens auch Jacob.
  • Dann stieß später am Abend noch Bobby, unser Musiker aus Berlin, zu uns.
  • Dann ein Ehepaar, welches ebenfalls einen kleinen Hund dabei hatten. Dieser war natürlich ebenso willkommen.
  • Es gab noch eine weitere Person aus der Berliner Truppe, welche ebenfalls, in Begleitung der Eltern und eines Hundes, gekommen war.
  • Dann hatten wir auch noch einen älteren Herrn, Rainer Hoehndorf, in unserer Mitte. Dieser besaß ein fundiertes Wissen über freie Energie und war in dieser Hinsicht sehr experimentierfreudig. Dieser Mensch lag mir sehr am Herzen, weil er krank war und ich seine Einsamkeit wahrnahm.

In meiner Erinnerung sind nicht alle Teilnehmer so sehr gut abgespeichert, weil manche eher anonym bleiben wollten und sich auch so verhielten. Es gab natürlich auch etliche Frauen, die in Begleitung  oder auch alleine gekommen waren. Wir waren also eine bunt gemischte Gesellschaft, so dass es an Themen zur Unterhaltung nicht mangelte.

Ich hielt mich eher im Hintergrund und schaute Annelies zu, die sich als Netzwerkerin sichtlich in ihrem Element fühlte. Es waren ja größtenteils auch ihre, mir unbekannte, Leute. Selbstverständlich wurde auch wieder gekocht und dann zum Abend entsprechend aufgetischt. Alle speisten mit gutem Appetit und fühlten sich dabei sichtlich wohl.

Dann begann Jeet (Jeet-Tv) mit seiner Sendung. Ich hatte für das Schloss bereits Wochen vorher ein Bild gemalt, auf welchem das Schloss abgebildet war. Über diesem schwebte aufrecht ein Bronzefarbener Drache. Im Hintergrund eine große Sonne mit einem Strahlenkranz aus Regenbogenfarben. Dieses Bild wurde zum Anfang der Sendung voll eingeblendet und wurde dann auch unser Logo. Drachenfels nannten wir das Schloss. Zum Thema Drachen werde ich zu einem angemessenen Zeitpunkt noch etwas sagen, da sie im nächsten Jahr einen wichtigen Stellenwert erhielten. Viel zu hoch und unreal eingestuft, wie ich zu meinem Bedauern irgendwann erkennen durfte.

Jeet ließ dann jeden, der einverstanden war, vor der Kamera zur Sprache kommen. Jeder stellte sich dabei vor, erzählte etwas von sich und seiner Motivation, anwesend zu sein. Einige hielten sich dabei noch bedeckt, weil sie noch nicht wirklich erkennen konnten, worum es auf dem Schloss wirklich ging, noch nichts greifbares, konkretes vorhanden war. Heute ist mir bewusst, dass diese Veranstaltung viel zu früh angesetzt worden war. Ja, ich bemerkte sogar, dass man wohlmöglich ein gemachtes Nest erwartete, wo man sich fröhlich niederlassen konnte. Dem war jedoch nicht so, sondern es ging eher um selbstlosen Einsatz in jede Richtung, Verantwortung zu übernehmen, wohlmöglich erst einmal mit Entbehrungen zu rechnen und auch zu leben. Der Einzige war dann Bruder Jakob, der Brahmane, der sich entschied zu bleiben und beim Aufbau und Ausbau mitzuwirken. So dachte ich jedenfalls. In Wahrheit verfolgte er gänzlich andere Ziele, die sich jedoch erst sehr viel später offenbarten. Zu dieser Zeit war ich anscheinend mit totaler Blindheit geschlagen.

Im Verlaufe des weiteren Abends nahm der Eine oder Andere der Teilnehmer dann auch ein Musikinstrument in die Hand, so dass die Stimmung stieg. Etliche Gäste hatten Trommeln mitgebracht, dann gab es ja zwei Sänger, die ebenfalls einiges zum Besten gaben. Es wechselte sich ab, zwischen Trommeldarbietungen und Gesang in unterschiedlichen Formen. Die beiden Sänger improvisierten zum Beispiel ein sehr schönes Duett für sich. Der eine eher modern, während der andere das Klassische und die Obertöne bevorzugte. Das Trommeln wurde mit Händeklatschen der Zuhörer begleitet. Alles war sehr stimmungsvoll und das Publikum begeistert. Es war offensichtlich, dass man sich einander annäherte, sich für den Abend und die Gelegenheit öffnete. Zwischendurch konnten die Künstler pausieren, da Jeet-Tv mit den Interviews fortfuhr. So durfte sich jeder vorstellen, etwas von sich und seinen Motiven, seinen Meinungen und Ansichten kundtun. Manche zeigten sich dabei als Freidenker, während auch konservativere Denkweisen und Überzeugungen zugegen waren. Alle jedoch hatten eines gemeinsam, sie wünschten sich eine neue, eine bessere heile Welt. Die Meinungen jedoch, wie dies zu bewerkstelligen wäre, sie flossen doch arg auseinander. Unser eigenes Motto „gemeinsam statt einsam“ sah ich dabei nicht wirklich vertreten.

Ich selbst hielt mich dabei bewusst im Hintergrund und überließ eher Annelies das Wort. Meine einzige Aufgabe sah ich dann darin, einige Worte zur Eröffnung der Sendung zu sagen, Begrüßung sozusagen. Das spätere Interview, wozu Jeet-Tv mich einlud, bestand in einer eher kurzen Fassung meiner Wünsche  und Gedanken zur Gründung und zum Zweck unserer Stiftung. Die dazu gehörigen Projekte erklärten sich von selbst, durch das umfangreiche Konzept, welches ja vorhanden war. Die meisten Anwesenden waren mir fremd und ohne Bezugspunkte. Es gab zwar Ausnahmen, aber bei diesen war der Bekanntschafts Grad minimal. Zwar gab es kurze Gespräche mit Einzelnen Anwesenden, diese waren jedoch eher oberflächlich. So verlief also der Abend stimmungsvoll, mit Schwung, zielgerichtet auf die Live-Sendung von Jeet-Tv und in einer Atmosphäre von gesehen und gehört werden. Um Mitternacht wurde dann angestoßen und das Neue Jahr begrüßt. Da es draußen bitterkalt war, verzichteten die meisten auf einen Ausflug ins Freie. Nur einige Mutige trotzten der Kälte und wagten sich hinaus in den Schnee. Ich selbst sah mir das Spektakel draußen lieber vom Fenster aus an und begrüßte das Neue Jahr, von dem ich mir ja auch viel positives und schönes erwartete, auf meine eher ruhige, besinnliche Weise.

So endete also das Jahr 2010 auf dem neuen Wohnort meiner Wahl, dem Schloss Mühlberg, in Mühlberg Elbe-Elster, im Land Brandenburg, Deutschland.

Abschliessendes

Zu dieser Nacht gibt es abschließend noch folgendes zu vermitteln:

Später ging dann das Gerücht um, wir wären eine Sekte und seien um Mitternacht um den kleinen Platz des Kriegsdenkmals der Opfer des 2. Weltkrieges herum marschiert. In Ku-Klux-Klan ähnlichen Gewändern, mit Kerzen in den Händen und mit lauter Intonierung von Beschwörungen. Wer immer dies beobachtet haben will, muss für diese phantasievolle Halluzination doch schon etwas sehr angeheitert gewesen sein. Es ist doch allgemein Sitte und Gebrauch, in der Sylvester Nacht mit Feuerwerk und gegenseitigen guten Wünschen von „Prosit Neujahr“ das neue Jahr zu begrüßen. Das dabei „Wahnvorstellungen“ einer anderen Art in Erscheinung treten mögen, ist nicht auszuschließen.

Unser „Ruf“ als Sekte, sowie die stehende Aussage „wir hatten schon wieder Schwierigkeiten mit der Sekte“ blieb uns auch in den nächsten zwei Jahren erhalten und treu. Hierzu gebe ich, Elke Roehe, nun endlich einmal folgende Erklärung und Aussage ab:
Zu keiner Zeit  meines Lebens bin ich Mitglied einer Sekte gewesen oder nannte eine entsprechende Gesinnung mein Eigen. Keinesfalls betitele ich mich selbst als „Guru“, wüsste auch mit einem derartigen Begriff nichts anzufangen.

Für mich war und ist nur eines wichtig und dazu stehe ich heute noch,  Menschen, die guten Willens sind und im Sinne des einheitlichen Schöpfers und der Schöpfung leben und handeln, In einer einheitlichen Mission des Friedens und der Freiheit für unsere schöne Erde,  in einer entsprechenden Gemeinschaft und Gemeinsamkeit, vereint zu sehen.

  • Wo Menschenrechte niemals mit Füßen getreten werden,
  • wo jeder sein Geburtsrecht auf Frieden und Freiheit, entsprechend seiner Seelenausrichtung, nicht nur in Anspruch nehmen, sondern auch leben darf,
  • wo Grenzen nicht mehr als solche Bestand haben, sondern als Brücke zwischen Völkern betrachtet werden,
  • wo nicht mehr mit Augen des Neides oder der Gier der Nächste beobachtet wird, ob er denn reicher oder berühmter wäre als man selbst,
  • wo Kinder wieder als das gesehen werden was sie sind, das Licht und Versprechen einer sich selbst erfüllenden Zukunft.

So könnte ich noch so manches in dieses Feld der Wahrheit hineingeben. Jedoch erspare ich mir dies zu diesem Zeitpunkt, und schließe meinen Bericht dieses vergangenen Jahres 2010 ab mit den Worten

„an ihren Taten werdet ihr sie erkennen“

Welchen Sinnes sie sind und auch welcher Abstammung, wird sich dadurch mit Sicherheit offenbaren.

Ihre Elke Roehe

Wien, Dezember 2013


Illusions-Reise 2012

Erinnerungen an Koßdorf Juni – November

Schloss Mühlberg Januar bis Juni

Januar bis Ende Mai 2012 lebte ich noch auf Schloss Mühlberg. Ich bewohnte einen grösseren Bereich, der sehr schwer zu beheizen war. Nach und nach verabschiedeten sich die übrigen Mitbewohner und „Freunde“, so dass ich letztendlich alleine war. Zu diesem Zeitpunkt leistete ich noch gemeinnützige Arbeit ab. Vier Stunden Montas bis Donnerstag. Jeden Morgen und Abend etliche Kohleeimer für das Heizen hochschleppen, Heizen und dergleichen. Anfang März fror dann noch das Wasser ein, so dass kein Wasser zur Verfügung stand. Also Wasser schleppen von Unten. Duschen war überhaupt nicht möglich. Waschen mit heißgemachten Wasser. Aber ich habe das Ganze gemeistert und bin enorm gestärkt daraus hervorgegangen.

Im April wurde dann der Strom abgestellt, weil ich die große Summe der Jahresabrechnung 2011 nicht aufbringen konnte. Da der Strom auf den Besitzer, Herrn Schröter, lief, zahlte ich dann an diesen monatlich  Euro 330,– ab. Mir blieben dann zum Leben ca. 90,– Euro übrig. Gott sei Dank gab es Strom in der Laube des Gartens, den ich gepachtet hatte, so dass es mir möglich war, dort zu kochen, zu Nähen und am PC zu arbeiten. Ich fing dann auch mit Gartenarbeit an, was mir ausgesprochen gut tat. Abends dann jede Menge Kerzen, was völ-lig ausreichte, bis zum Schlafen gehen.

Gegen Ende Mai kam Herr Schröter  und bot mir in seinem Wohnort eine Wohnung an. Habe mir diese einige Tage später angesehen und fand sie gut. Erdgeschoß, drei Zimmer und Ausgang in einen kleinen Garten. Meine innere Stimme sagte dann„zwingende Notwendigkeit“, also wurde ein Mietsvertrag abgeschlossen. Ich bin dann auch schnell mit dem Notwendigsten umgezogen, alles andere wurde nach und nach bewältigt. Anfangs bemühte ich mich noch, die Miete alleine zu bestreiten, die sich auf € 300,– zzgl. Heizung und Warmwasser belief. Da zu wenig zum Leben übrig blieb, bin ich nochmals den Weg der Grundsicherung gegangen, den ich vermeiden wollte. Diese wurde ab Juli 2012 gewährt. Nach und nach wurden dann weitere meiner Sachen aus dem Schloss geholt. Zwei-drei Tage habe ich dann, begleitet von meiner kleinen Hündin Buffi,  dort verbracht, um alles in Kisten zu packen, welche dann von Hr. Schröter nach Koßdorf transportiert wurden. Koßdorf ist übrigens 7 Km von Mühlberg entfernt.

Die große Wende in meinem Leben

Umzug nach Koßdorf

An diesen kleinen Ort, der ja doch eine gewaltige Veränderung für mich bedeutete, habe ich versucht, mir ein neues Leben aufzubauen. Die einzigen, die sich in dieser Zeit bei mir haben sehen lassen, waren lediglich drei Personen, die immer mal wieder erschienen. Armin und Dietlind waren Anfangs einmal da, haben eine Nacht im Schloss verbracht, noch Sachen mitgenommen und danach nie wieder. Damals habe ich mir nichts dabei gedacht, fand es nur schade. Heute jedoch, durch Einsicht in bestimmte Zusammenhänge, ist mir vieles klar geworden. Es gab nichts mehr zu holen, da ich ja unerlaubt ausgezogen war, nicht auf den „Rat des Verharrens“ gehört hatte.

Eintreffen von Manfriede

Dann am 02. September 2012 trat die große Wende ein in mein Leben, und zwar in der Person von Manfred Schellack. Am 24./25.08.2012 sind wir uns bereits auf inneren Ebenen begegnet, in Form einer Fernsitzung in Zusammenarbeit mit A+D. Danach wurde dann besprochen, dass Manfred mich für einige Zeit besuchen sollte, für weitere Behandlungen. Also erschien er Sonntag, den 02.09.2012 am späten Nachmittag in Begleitung eines Nachbarn von A+D vor meiner Tür. Der Nachbar hatte ihn mit seinem Auto hergebracht und wollte auch etwas mit zurücknehmen. Dieser ist dann noch am gleichen Abend zurückgefahren, nachdem noch Schlafzeug für Manfred aus dem Schloss geholt worden war.

Die Unterbringung für ihn gestaltete sich dann überraschend einfach. Der Vermieter, Herr Schröter, bot ihm an, solange in der leeren Wohnung über mir zu schlafen. Wir haben dem gerne zugestimmt. Noch dazu, wo ab Montag sich Jana Mauer angemeldet hatte, mein Gästezimmer also besetzt sein würde.

Damals ist mir nicht aufgefallen, wie sonderbar diese Zufälle tatsächlich waren. Zum Beispiel die Vermietung der Wohnung über mir. Diese wurde zum Zeitpunkt meines Einzuges in die Erdgeschosswohnung frei. Der Vermieter sprach immer davon, er brauche die Mieteingänge dringend, weil das Haus belastet sei. Er schien es jedoch mit dieser Wohnung über mir nicht eilig zu haben.

Nun war also Manfred in mein Leben getreten und alles sollte sich wandeln. Zuerst war er mir fremd und schien in einer Welt zu leben, die ich nicht verstand und mit der ich mich nicht zu identifizieren vermochte. Er brachte mir Dinge nahe, von denen ich noch nie zuvor gehört hatte und zu denen ich keinerlei Bezug hatte. Nach und nach zerpflückte er meine mir so vertraute Welt, die ich für die einzige Realität hielt, in der ich mich geborgen fühlte. Es fing mit Kleinigkeiten an, auf die er meine Aufmerksamkeit ausrichtete. Ob ich wollte oder nicht, musste ich mich mit diesen Dingen beschäftigen, weil sie in mir etwas bewegten und Türen öffneten. Ich war so tief in meinem Glauben und Bewusstsein verankert, dass es mir schwer fiel, etwas Neues überhaupt zu betrachten, geschweige denn in Erwägung zu ziehen. Alles was ich bisher als die absolute Wahrheit betrachtete, sollte plötzlich seinen Stellenwert für mich verändern. Alles in mir sträubte sich dagegen und begehrte auf. Ich fühlte mich angegriffen, bedrängt, nicht verstanden. Also wehrte ich mich erst einmal dagegen, manchmal drastisch laut, manchmal durch davonrennen. Manfred nannte es dämonisch, für mich jedoch war es ein in die Enge getrieben sein, eine Verletzung meiner Werte und inneren Einstellung. Zu diesem Zeitpunkt war er für mich ein allzu fremder Vogel, der alles, woran ich glaubte und womit ich mich wohl fühlte, in deutliche Frage stellte. Er erschien mir wie aus einer anderen Welt, die ich nicht kannte und der ich mich nicht zugehörig fühlte.

Über meine innere Einkehr und mit Hilfe der Intuition begann ich dann, mich zu öffnen, anzunähern und allmählich Manfred mit anderen, offeneren Augen zu betrachten. Richtig verstanden und erkannt habe ich ihn erst sehr viel später, nämlich als einen besonderen Menschen, mit einer göttlichen Mission. Dieser habe ich mich dann mit offenem Herzen und bewusst, im Vollbesitz meiner geistigen und körperlichen Kräfte, angeschlossen und sie freudig unterstützt. Diesen Weg eingeschlagen zu haben, bereue ich in keiner Weise, sondern gehe ihn weiter, in tiefem Frieden mit der Schöpfung und mit mir selbst. Die tiefe und innige Beziehung, die wir mittlerweile zueinander und miteinander haben, ist mit nichts zu vergleichen, was ich in meinen fas siebzig Jahren der Anwesenheit auf dieser Erde erlebt habe. Diese Aussage mache ich in vollem Bewusstsein von dem, was ich hier niederschreibe. Unbeeinflusst, ohne gezwungen zu sein, sondern getragen von meinem Gewissen und von meiner Liebe zu allem was natürlich geboren ist und lebt.

Schilderung der wichtigsten Ereignisse vor unserer Flucht

Nun folgt eine Schilderung der wichtigsten Ereignisse, die auf Manfreds Erscheinen in Koßdorf folgten

Der Vermieter bietet Manfriede an, die Wohnung zu übernehmen. Gleichzeitig bietet er mir (als er hört, dass ich nach einem Auto suche), seinen alten Mercedes-Benz (Unfallschaden) zur Nutzung an. Er bringt die Nummernschilder vorbei, und Manfred lässt den Wagen am gleichen Tag noch auf meinen Namen umschreiben. Der Vermieter erklärt uns, er wolle lediglich der Eigentümer bleiben, da das Fahrzeug für ihn einen ideellen Wert habe. Wochen später behauptet er dann dazu, den Wagen lediglich für die Wege zu den Ämtern, die für Manfrede anstanden, zur Verfügung gestellt zu haben. Auf seine Aufforderung, ihm den Kfz-Brief auszuhändigen, reagiere ich erst mal nicht. Das Fahrzeug ist hoch beschädigt, nicht verschließbar und hat auch noch, wie sich später herausstellt, diverse andere Schäden, die die Sicherheit gefährden.

Manfred stellt Antrag auf Grundsicherung beim Sozialamt. Wird jedoch, da er noch erwerbsfähig sei, ans Arbeitsamt verwiesen. Dieses zahlt zwei Monate lang die Leistung, dann wird diese aus nichtigen und unmenschlichen Gründen wieder eingestellt. Die Wohnung von Manfred wird nach und nach durch Bewilligung einer Grundausstattung eingerichtet, wobei auch ich einiges dazu gebe.

Jana Mauer entpuppt sich als sogenannte „Betreuerin“ bestimmter Mächte, wofür sie auch noch gut bezahlt wird. Die erste Handlung bei ihrer Ankunft bei mir war immer eine Putzaktion in der Küche. Dabei bin ich es gewohnt, ausreichend für mich in den häuslichen Angelegenheiten zu sorgen. Ich habe sie gewähren lassen, mir nichts dabei gedacht, auch wenn sie manchmal meine häusliche Ordnung und Anordnung durcheinander brachte. Einmal, als ich auf meiner Anordnung der Kochtöpfe bestand, wurde sie hässlich und ausfallend, „weil ich es ja unbedingt so haben wolle“ hat sie es gnädiger Weise genehmigt. Ich fand es damals nur merkwürdig, verstehe jedoch heute den Zusammenhang zu bestimmten Erkenntnissen.

So verliefen also die ersten zwei Wochen etwas turbulent, mit Missverständnissen, Erkenntnissen, Zusammenwachsen, und immer gegenwärtig, die Beeinflussungen von außen, derer ich mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht bewusst war. Ich stellte immer wieder Dinge fest, die nicht normal waren. Ich habe eine sehr stabile Gesundheit, einen guten Kreislauf, guten Blutdruck, rauche und trinke nicht, esse nicht übermäßig und bin kein Medikamenten abhängig. Trotzdem bekam ich immer wieder Gleichgewichtsstörungen, die mich erstaunten. Manfred klärte mich dann über bestimmte Machenschaften auf, mit denen Menschen kontrollierbar und beeinflussbar sind. Dies geschah in unserem Haus, was auch an den Pflanzen in meiner Wohnung zu beobachten war, die ohne ersichtlichen Grund eingingen.

Um den 14./15. September herum wollten wir A+D einen Besuch abstatten, der jedoch nicht zustande kam, weil man uns, unter für mich nicht nachvollziehbaren Gründen, auslud. Stattdessen starb dann meine kleine Hündin, die sich die letzte Zeit sehr gequält hatte. Auch hier schien es mir nicht mit rechten Dingen zuzugehen. Sie hatte plötzlich in Koßdorf eine extreme Flohplage, wo es in den Monaten vorher im Schloss keinerlei Anzeichen davon gab. Sie kam nicht mit anderen Hunden zusammen, war fast nur in Haus und Garten. Über wenige Wochen hinweg ging es ihr plötzlich sehr schlecht und der Verfall war erschreckend anzusehen und mitzuerleben.

Statt dessen bekamen wir Besuch. Zuerst traf Annette ein, die ich bisher als mir wohlgesonnen betrachtete. Sie vermittelte uns dann die Bekanntschaft und die Anwesenheit eines sehr zweifelhaften Herrn Joas. Dieser traf Montag, den 17.09.12 am Abend ein. Erst gab es einen Austausch von Informationen zwischen Manfred und ihm. Ich merkte schnell, dass Manfred sehr zurückhaltend war und den seltsamen Gast reden ließ. Das tat dieser dann auch, und zwar die gesamte Nacht und den nächsten Tag noch hindurch. Eine absolute Gehirnwäsche übelster Art. Am Ende war ich meinen Ausweis los, um € 36,– ärmer und in totaler Verwirrung.

Dieser Mann arbeitet mit der Angst der Menschen vor dem Tod. Er redet ihnen ein, dass der Ablauf des Ausweises auch ihr Todes-Datum sei, da man sie an diesem Tage auslöschen würde. Man solle sich seiner Vereinigung anschließen, um zu überleben. Dafür bekomme man eine Urkunde ausgehändigt, die sie als Mitglied der Fa. Joas und der Familie, in die sie hineingeboren wurden, ausweist. Für kommende, angebliche kriegerische Zeiten gab es dann noch einen sogenannten Wehrpass, für „Arbeiten rund um Haus und Garten“. Ich habe dieses Spiel bewusst mitgemacht, um dabei zu helfen, diese Machenschaften aufzudecken. Er vertrat ebenso eine sehr makabre Meinung, vom einem „Erlöser“, der Tod und Leben in der Hand hätte. Er sah sich in dieser Figur. Das Vorhaben war, in Koßdorf sogenannte Schulungen zu organisieren, um noch mehr Ausweisdokumente einzusammeln, und kräftig dabei Geld zu kassieren. Wir sollten dafür werben und Interessenten sammeln. Es erfolgten etliche Kontrollanrufe zur Situation und Entwicklung, bis ich klar und deutlich erklärte, dass wir an diesem Ort nicht zur Verfügung stehen und keine Handlanger für diese Art von Geschäft sein würden. Das beendete damit diese Geschichte.

Danach hielt sich Manfred dann ca. 14 Tage in Berlin auf, als Gast von Jana und Freund. Er kam dann eines Nachts mit Jana zurück. Wenige Tage später zeigte diese dann ihr wahres Gesicht, nämlich eines Menschen, der sich komplett verstellte, um Freundschaft vorzutäuschen, die nicht vorhanden war. Sie wurde dann von ihrer Mutter abgeholt und verschwand aus unserem Leben.

Im November besuchten wir dann für ca. 10 Tage zuerst Berlin und dann Eberswalde. Wir fuhren zur Adresse von Jana, wo uns jedoch nicht geöffnet wurde, obwohl wir es zweimal versuchten und auch Licht sahen. Wir hatten auf eine Unterkunft gehofft, da wir kein Geld für ein Hotel hatten. Schließlich haben wir dann im Auto übernachtet. Dies war ebenso in der folgenden Nacht, weil uns „Occupied“ wegen „falscher Ansichten“ wegschickte. Eine Nacht durften wir in einer Gemeinschaft in Moabit unterkommen. Am nächsten Morgen wurde Manfred sehr drastisch und unmissverständlich aufgefordert, das Haus sofort zu verlassen, wegen angeblicher Trunksucht, die nicht vorhanden war. Ich hätte bleiben können, danach stand mit jedoch überhaupt nicht der Sinn. Dann gab es noch eine Übernachtung bei einem „alten Freund“ von Manfred. Der empfing uns mit der Begrüßung „Manfred und seine neue Freundin“. Ich fand das verwunderlich, da er von mir gar nichts wissen konnte, mich nicht kannte. Wie also ist er zu dieser Information gekommen, wunderte ich mich. Bestimmt nicht durch Manfred, weil dieser mit diesem „Freund“ keine freundschaftlichen Erfahrungen machen durfte.

Danach Fahrt nach Eberswalde. Manfred wollte den Nachbarn von A+D, René besuchen. Er erhoffte sich von diesem Hilfe in einigen technischen Dingen. Nach einigem Hin und Her durften wir dort die Nacht verbringen. Am nächsten Morgen wurden wir barsch aufgefordert, zu gehen. Später sind wir nochmals zurückgefahren, weil Manfred etwas vergessen hatte. Er ist in den Garten gegangen, ob jemand da ist. Da wird mit einer Wucht die Autotür an meiner Seite aufgerissen, dass ich mich sehr erschreckte. René steht draußen und fragt mich mit lauter aggressiver Stimme, ob Manfred etwas vergessen habe. Ich kann das nicht beantworten, er entfernt sich wieder und fährt davon.

Attentat und Bedrohung mit gezogener Waffe

So gab es viele Ungereimtheiten, die mir auffielen und die nicht zusammen passten. Zum Abschluss dieser Fahrt ging es dann nach Cottbus, wo Manfred eine bestimmte Person aufsuchen wollte, von der er sich notwendige Informationen erhoffte. Beim Abfahren einiger Adressen gerieten wir plötzlich in eine akute Lebensbedrohliche Situation.

An einer Adresse, wo der Mann wohnen sollte, scherte plötzlich hinter uns ein weißer Golf von einem Zaun aus, stellte sich hinter uns auf (der Fahrer hätte sehr gut an uns vorbeifahren können), beide Türen wurden weit geöffnet, wobei der Fahrer ausstieg und eine Waffe auf uns richtete. Ich als Beifahrer konnte das alles sehr gut beobachten und kann es auch bezeugen. Auf der Polizeistation, die wir später aufsuchten, wurde dies jedoch einfach ignoriert und als nichtig, als Fantasie erklärt. Nur durch Manfreds beherztes und schnelles Handeln, indem er die Hupe solange betätigte und SOS signalisierte, konnte die Situation entschärft werden. Der Fahrer des Wagens stieg schließlich wieder ein, die Türen schlossen sich und man fuhr weiter. Wir verließen diesen Standort ebenfalls, um dann später mit Hilfe eines Mannes, der uns vorausfuhr, eine bestimmte Polizei-Station in Cottbus aufzusuchen. Dort wollten wir Anzeige erstat-ten wegen betrügerischer Handlung, Urkunden-Entzug, und um Zeugenschutz bitten. Wir wurden ausgelacht und man unterstellte uns Einbildung, Hirngespinste, ja psychisch krank zu sein.

Da wir in Cottbus keinen Erfolg hatten, beschlossen wir dann, nach Koßdorf zurückzufahren, wo wir Nachts gegen 22:00 Uhr eintrafen. Manfred hielt etwas abseits vom Haus an, damit wir kein Aufsehen erregten. Ich ging alleine ins Haus, machte noch kein Licht, öffnete jedoch den Ausgang zum Garten und wartete auf Manfred. Er kam jedoch nicht, obwohl ich die ganze Zeit wartete, immer mal wieder auf die Terrasse ging. Dabei fielen mir etliche verdächtige Dinge auf:

  • Zum Einen bemerkte ich vom Bad aus einige Male das Licht einer Taschenlampe vor dem Fenster.
  • Auch hörte ich auf der Terrasse, von der Seitenwand des Hauses her, verdächtige Geräusche. 

Daraus entnahm ich, dass ich nicht alleine war, dass man das Haus beobachtete. Bin dann ins Bett gegangen, mit dem Gefühl von Verlassen sein und Sorgen um Manfreds Wohlergehen. Sehr unruhigen und erschöpften Schlaf.

Sonntag früh unter der Dusche inständig darum gebeten, dass Manfred zurückkommt. Am frühen Nachmittag kam er dann auch an. Die Freude bei mir war sehr groß. Er erklärte mir dann, dass er auf dem Wege war, mit den Truckern weiterzuziehen, es sich dann jedoch anders überlegt hätte. Er habe sich die Gegend angesehen, sozusagen eine Auszeit genommen, um alleine zu sein. Dann eine Rede gehalten, während einer Gottesdienst-Übertragung im Radio, gerichtet an Papst Ratzinger.

Montag und Dienstag über die Nachbarin Nicole erfahren, dass während unserer Abwesenheit der Vermieter meine Wohnung betreten hat. Dies ohne mein Wissen und ohne meine Erlaubnis. Habe ihn deswegen später zur Rede gestellt, worauf er vorgab, er habe nach dem Rechten sehen wollen. Es hätte Licht gebrannt und Fenster wären offen gewesen. Da man von mir nichts gesehen oder gehört hätte, wollte man sich überzeugen, dass ich nicht wohlmöglich tot in einer Ecke liegen würde. Ich fand das äußerst beunruhigend und sehr suspekt. Das habe ich ihm auch zu verstehen gegeben, was ihn überhaupt nicht zu interessieren schien. Einige Tage später gab es dann einen Zwischenfall, der alles überstieg, was ich mir je hätte vorstellen können.

Brandanschlag auf meine Wohnung von Unbekannt?

An jenem Tage, den …..November 2012, lud Manfred mich ein, in seinem Gästebett zu schlafen. Normalerweise hätte ich solch ein Ansinnen von einem Mann, den ich noch nicht gut genug kannte, abgelehnt. Es gab jedoch eine innere Zustimmung, der ich dann auch folgte. Wir verbrachten einen gemütlichen Abend. Manfred kochte für uns und gegen 00:30 Uhr gingen wir dann gemeinsam in seine Wohnung, die über meiner liegt. Er zeigte mir das Gästebett und wir wünschten uns eine gute Nacht.

Am nächsten Morgen, gegen 09:00 Uhr früh, ging ich nach unten, um zu duschen. Ich kam in meine Wohnung und dachte, ich stehe im Nebel. Alles war voller Schwaden. In der Küche empfing mich dann ein Anblick, den ich niemals vergessen werde.

Die Oberfläche des Esstisches war schwarz verkohlt. Von den Tischdeckchen gab es lediglich verkohlte Überreste. Ebenso von Manfreds Armbanduhr, vom Autoschlüssel und von diversen anderen Dingen. Die Wände waren schwarz, überall schwarze große Spinnennetze, die beim Verlassen der Wohnung in der Nacht, nicht vorhanden waren. Der Ruß war sogar bis in die Schränke vorgedrungen. Das einzige, was nicht derart betroffen wurde, war mein Gästezimmer, weil die Tür geschlossen war. Alles was ich anfasste hinterließ schwarze Spuren an meinen Händen. Ich verstand das alles nicht. Weder brannten beim Verlassen der Wohnung Kerzen, noch waren elektrische Geräte unbeaufsichtigt in Betrieb geblieben.

Ich ging dann wieder hoch zu Manfred, um ihm von dieser Situation zu berichten. Er kam sofort mit runter und nahm gleich seine Kamera mit. Sah sich alles genau an und analysierte es auch gleich. Ihm fielen dabei Tatsachen auf, die ich nicht erkennen konnte. Die Ursache war wohl die Explosion/Implosion seiner Armbanduhr. Von dieser fanden sich später Teile in alle Richtungen verstreut. Manfred hielt sämtliche Einzelheiten des Zustandes der einzelnen Räume auf seiner Kamera fest. Er bat mich dann, bis zur Klärung und Renovierung der Wohnung, bei ihm zu wohnen, was ich natürlich gerne annahm.

Hätte ich diese Nacht in meiner Wohnung verbracht, wäre ich mit Sicherheit darin zu Tode gekommen, und zwar auf eine schreckliche Weise. Manfred erzählte mir später, er hätte ein komisches Gefühl eines sich anbahnenden Verhängnisses gehabt. Deshalb bat er mich, sein Gästebett zu benutzen.

Wir verlassen Kossdorf

Die Tage danach waren erfüllt von Unsicherheit, Ungewissheit und einem sich aufbauenden Gefühl von Bedrohung und Aggression. Am Tage nach dem Schwelbrand sprach der Vermieter das Thema an, indem er anmerkte, im Eingangsbereich würde es nach Verbrannten riechen, ob es einen Schwelbrand in meiner Wohnung gegeben hätte. Dafür hätte er eine Versicherung, der dies gemeldet werden müsse. Dies hat mich sehr aufhorchen lassen. Ich erinnerte mich auch daran, dass er sich bereits einmal Zugang zu meiner Wohnung verschafft hat. Für mich lag es sehr nahe, dass dieser Anschlag auf meine Person von ihm ausgegangen ist. Ich hatte irgend etwas gesehen oder gehört, was für ihn gefährlich werden könnte.

Die Zeit nach diesem Anschlag verbrachte ich im Zustand eines Schocks, traumatisiert und auf das empfindlichste getroffen. Ich hatte zwar in meinem Leben bereits einige erschreckende und beängstigende Dinge mitgemacht und erlebt, noch niemals jedoch hatte mich etwas so erschüttert, als dieses Geschehen, welches unweigerlich zu meinem Tod geführt hätte. Ich war ein sehr friedliebender Mensch, tat niemandem etwas zu Leide, half wo ich konnte. Was also war der Grund, die Ursache dieses absolut heimtückischen Mordanschlages?

Ich konnte nur Vermutungen anstellen. Hatte es mit dem Schloss zu tun, welches ich für einen guten Zweck hatte kaufen wollen, jedoch aus finanziellen Gründen nicht zustande kam. War ich einem Komplott, einer Manipulation zum Opfer gefallen?

Darüber will ich jetzt nicht nachsinnen. Dieser Vorfall wird über andere Mittel aufgedeckt werden. Jedenfalls fühlten wir beide uns, Manfred und ich selbst, in diesem Hause absolut nicht mehr wohl. Es folgte eine Chikane nach der anderen. Schlüssel verschwanden spurlos, speziell der Autoschlüssel, wovon es angeblich nur ein einziges Exemplar geben sollte. Ein Anruf bei Herrn Schröter ergab dann, dass doch noch ein weiterer existierte, der vorbei gebracht wurde. Übrigens war zu diesem Zeitpunkt keine Rede davon, dass der Wagen zurückgegeben werden solle oder der Kfz-Brief auszuhändigen sei. Es wurde auch laufend am Auto herummanipuliert. Aus Sicherheitsgründen parkten wir es dann im Gartenbereich, welcher zu Manfreds Wohnung gehörte. Aber auch danach gingen die Bosheiten und Manipulationen weiter. Die Batterie wurde ausgetauscht (andere Marke), so dass der Wagen nicht mehr ansprang. Die vordere Stoßstange befand sich eines Morgens irgendwo im Garten, einige Meter vom Fahrzeug entfernt. Aus diesen Gründen schraubte Manfred schließlich die Nummernschilder ab, um sie in der Wohnung in Sicherheit zu haben. Beim Verlassen des Hofes wurden sie innerhalb des Fahrzeuges hingelegt. Benzin verschwand, und noch einiges mehr. Manfred gelang es schließlich, im Ort eine funktionstüchtige Batterie aufzutreiben, so dass das Auto wieder fahrtüchtig wurde.

Auch unser Umfeld wurde gegen uns aufgebracht. Mit übler Nachrede, mit Drohungen und mit kalter Ablehnung wurden wir extrem behandelt. Zum Beispiel verhielt sich die Betreiberin des kleinen Hofladens auf dem Grundstück mir gegenüber völlig verändert. Ich bin dort jeden Morgen einkaufen gewesen, durfte auch meine überzähligen Bücher bei ihr zum Verkauf hinstellen. Die anfängliche Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft verwandelte sich in kalte Ablehnung. Ich hatte niemandem etwas getan, verhielt mich immer freundlich und aufgeschlossen anderen gegenüber. Plötzlich wurde ich zur unerwünschten Person non grata.

Dann hieß es, das Schloss sei verkauft. Ich hatte dort jedoch noch einige Möbel zu stehen, die wir dann mit mehreren Fahrten abholten und nach Koßdorf transportierten, und zwar auf dem Dach des Autos. Das waren unter anderem eine Vitrine, die ich geschenkt bekommen hatte, von einem Michael aus Mühlberg. Dazu gehörten noch zwei Bettgestelle mit Matratzen. Außerdem transportieren wir noch eine alte, kaputte Truhe, die ich im Austausch für die Seidengardienen, die ich gespendet hatte, von Hr. Schröter erhalten hatte.

Bei Abschluss des Mietvertrages für die Wohnung in Koßdorf hatte Der Vermieter mir Hilfe für den Umzug sämtlicher, noch im Schloss befindlicher Einrichtungsgegenstände zugesichert. Diese hatte ich nach und nach selbst käuflich erworben, und zwar über Spenden und Eigenleistung. Dies ist jedoch lediglich für einen geringen Anteil geschehen. Alles andere geschah in Eigenarbeit. Als wir Koßdorf fluchtartig verlassen mussten, befanden sich noch Möbel im Schloss. Darunter auch

  • eine komplette Einbauküche im Werte von ca. € 11.500,–,
  • sowie eingebaute drei Bäder im Werte von ca. € 20.000,–,
  • Zwei Kohleöfen,
  • sowie 18 Matratzen im Wert von ca. € 3.800,00.
  • des weiteren noch einiges an Material.

Mir ist zur Zeit nicht bekannt, was aus diesen Dingen geworden ist, ob der Käufer sie übernommen hat. Ebenso existiert noch weiterer, sehr wertvoller Besitz meiner Person in Koßdorf. Zum Einen ein größerer Bestand an Seidenstoffen – Wertstellung laut Bestandsaufnahme ca. € 190.000,-, zum Anderen auch noch beim Vermieter eingelagerte Möbel.

Nun zurück zur Situation, in der ich und Herr Schellack uns befanden. Das Verhalten von Herrn Schröter  und unserem Umfeld wurde immer krasser, die Feindseligkeit nahm beständig zu. Es gab aggressive Drohungen der übelsten Art, so dass wir um unser Leben fürchten mussten. Dann kam ein Tag, an dem wir Herrn Schröter auf seinem Firmengelände zur Rede stellten. Er wurde gleich aggressiv, verlangte die Herausgabe des Autos, wieder mit dem Argument, er hätte es lediglich für die Fahrten zu Behörden ausgeliehen. Dieses Fahrzeug, welches vor dem 01.09.2012 einen Unfall hatte (seine Angabe), einige Wochen bereits abgemeldet war, also als erstes auf meinen Namen wieder angemeldet werden musste, zum Zeitpunkt der Übergabe nicht Straßentauglich war, sollte also lediglich für diesen Zweck für einen kurzen Zeitraum nutzbar gemacht worden sein. Wohl eher nicht! Seine Worte klangen damals gänzlich anders. Hilfsbereit, wohlwollend, freundschaftlich und mit, anscheinend falscher, Herzlichkeit. Nach der erfolgten Ummeldung auf meinen Namen kam von seiner Seite keinerlei Aufforderung auf Aushändigung des Kfz-Briefes. Dies begann erst im November, als ich anfing mich nicht so zu verhalten, wie er es wohl erwartet hatte. Vor allem die Wahrheiten über die gesamten Vorgänge, die Manfred ihm ins Gewissen (was er nicht hat) zu reden versuchte, gefielen ihm ganz und gar nicht.

Ich weigerte mich also entschieden, der Aufforderung auf Auslieferung des Fahrzeugpapieres Folge zu leisten. Manfred spürte dann die absolute Gefahr des Augenblicks und entschied, dass wir sofort aufbrechen sollten. Wir hatten den Abend zuvor schon etliches gepackt, so dass ich schnell in die Wohnung von Manfred lief, für das allernötigste. Als ich wieder herunterkam, hatte Manfred das Auto bereits fahrbereit gewendet, kam mit offener Beifahrertür auf mich zu. Ich ging auf das Auto zu. Herr Schröter kam dann an und sagte zu mir, ich bräuchte gar nicht erst einzusteigen. Wir würden mit diesem Fahrzeug, der sein Eigentum sei, nirgendwo hinfahren. Er würde jetzt sofort die Polizei rufen, um uns zu stoppen und verhaften zu lassen. Ich ignorierte seine Worte, warf des Gepäck ins Auto und stieg ein.

Manfred fuhr los, Schröter riss die Fahrertür auf und versuchte Manfred aus dem Auto zu zerren. Dies gelang ihm jedoch nicht.

Schröter versuchte noch, sich uns in den Weg zu stellen. Da Manfred jedoch beherzt Gas gab, konnte er gerade noch beiseite springen. Beim Verlassen des Grundstückes beobachtete ich, wie er telefonierte.

Übrigens ist von diesem Tag noch zu berichten, dass unsere Namensschilder von den Briefkästen am Haus nicht mehr vorhanden waren, also bereits entfernt worden waren.

Willkommen in Österreich

Bildergebnis für willkommen in österreich

Es gelang uns, Brandenburg und später Deutschland ungehindert zu verlassen. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt keinerlei Ahnung, wohin die Reise gehen sollte. Ich wusste lediglich eines mit Sicherheit, Manfred hatte uns aus einer sehr gefährlichen und akuten Situation herausgebracht. Sein schnelles, und doch sehr besonnenes Handeln, hatte mir und auch ihm, mal wieder das Leben gerettet. Wofür ich unserem Schöpfer auf Ewigkeit dankbar sein werde.

Wir fuhren die gesamte Nacht hindurch, durch die Tschescheslowakei, bis über die Grenze nach Österreich hinein. Hier suchten wir uns eine passende Übernachtungsmöglichkeit, und verbrachten die erste Nacht in diesem Land im Auto. Am nächsten Tag machten wir einige Bekanntschaften, die sich zuerst positiv zeigten, um dann jedoch ins negative zu kippen. Falsch aufgesetzte Herzlichkeit, dann abzocken wollen. Als wir nichts mehr zu geben hatten, wurden wir aufgefordert, zu gehen. Dieses kalt und unmissverständlich. Das Land hat uns sicherlich willkommen geheißen. Die Menschen jedoch hegen immer noch die allerschlimm-sten Vorurteile, ja Hass, gegen Deutsche. Sie sind dermaßen vollgestopft und manipuliert mit den gängigen Lügen über die Wahrheit der beiden letzten Weltkriege, dass sie sich aufgefor-dert und im Recht fühlen, den deutschen Bürgern Schaden zuzufügen. Den guten Willen, den man ihnen entgegenbringt und die Hand der Freundschaft ignorieren sie. Sie sind so verblendet, dass sie das wahrhaft Gute, was ihnen begegnet, nicht erkennen können.

Die zweite Nacht dann in einem kleinen Gasthof zuerst ein Zimmer genommen. Fühlen uns aber dort überhaupt nicht wohl, speziell mit dem Zimmernachbarn neben uns. Sind wieder ausgezogen, ein größeres Hotel gefunden, was auch anonymer war.

Tags darauf Richtung Wien aufgebrochen, was wir am späten Nachmittags erreichten. Nach einer Pause etwas herumgefahren, um dann wiederum im Auto zu schlafen. In Wien einen Platz gesucht, für Vorbereitungen zum Besuch bei etlichen Behörden, Organisationen, sowie auch Botschaften. Dies ist nicht so schnell von Statten gegangen, wie erhofft. Wir mussten etliche Male die Stellung wechseln, weil wir von der Polizei verscheucht wurden. Da unsere Geldmittel sehr beschränkt waren, für Benzin und Lebensmittel reichen sollten, übernachteten wir weiterhin im Auto. Unsere Bemühungen, bei caritativen Einrichtungen eine Not-Schlafstelle zu finden, führten zu keinem Erfolg. Es wurde unter Angabe von verschiedenen Gründen verweigert. Selbst als es mir gesundheitlich immer schlechter ging, gab es keinerlei Hilfe. Die Aussagen dabei reichen von:

  • keine Zuständigkeit,
  • kein Platz,
  • können nicht helfen,
  • gehen sie woanders hin,
  • gehen sie ins Hotel,
  • fahren sie zurück nach Deutschland.

Kurz gesagt, schert euch zum Teufel. Also haben wir die Nächte im Auto verbracht, bei zum Teil Eiseskälte und für den Körper unnatürliche, schmerzhafte Haltung.

Dann ging uns als erstes Das Geld aus, danach das Benzin. Zum Glück fanden wir eine Garküche für Arme, wo gratis Essen ausgeteilt wurde. Dann alle Wege zu Fuß gehen. Da unser Fahrzeug ziemlich im Zentrum von Wien stehen geblieben war, gab es kurze Wege, die zu bewältigen waren. Das Aufsuchen diverser Botschaften, welche jedoch so kurz vor Weihnachten geschlossen hatten, teilweise bis in den Januar hinein. Bei einer der ersten gab es eine kleine Spende von € 10.–, die uns etwas weiter half. Wir suchten auch einen Tag die Organisation „save Tibet“ auf. Hier spendete eine nette Dame von ihrem privaten Geld eine Summe von € 50,–, sowie drei bunte Teller mit Gebäck. Dies hat sehr geholfen und uns auch ein Stück weiter gebracht.

Einige Tage vor Weihnachten fing es an, mir gesundheitlich schlecht zu gehen. Akute Wadenkrämpfe, Gleichgewichtsprobleme, Zitterattacken und Anfälle von halluzinationsartigen Zuständen. Ich hörte Dinge, die Manfriede überhaupt nicht gesagt hatte. Reagierte aggressiv, gereizt und fühlte mich ins Herz getroffen, verstand auch alles nicht mehr. Letztendlich führte es dann zu völliger Orientierungslosigkeit, Anfällen von Ohnmachtsgefühl, Depression und zum Schluss dann am 22. und 23. Dezember zu 2012 heftigen und akuten Atembeschwerden. Zu absoluter Kraftlosigkeit, Beeinträchtigung der Wahrnehmungsfähigkeit und der Sehfähigkeit. Am letzten Tag vor der Einlieferung ins Krankenhaus durch eine Ambulanz, litt ich an extremer Unterkühlung, Luftmangel, Schwindelgefühl, sowie Konzentrationsmangel.

Da dieser Zustand sich immer mehr verschlechterte und Manfred um mein Leben fürchtete, ging er zu Fuß los und holte für mich eine Ambulanz. So gelangte ich in die Rudolfstiftung, dem am nächsten gelegenen Hospital.

Lebensretter

Zum Abschluss dieser Schilderung meiner Erlebnisse bestätige ich folgende für mich klare und offensichtliche Tatsache:

Wieder einmal hat Manfred Mettke – vormals Schellack – mir das Leben gerettet, wie schon so oft vorher. Er ist der Mensch meines absoluten Vertrauens. Er hat mir dies immer wieder durch seine Handlungen, sein Verhalten, sein friedliebendes Verhalten, sowie seiner Liebe und Güte, mit welcher er allen und allem begegnet, bewiesen. Er lebt diese Qualitäten auch, und dies ohne zu bewerten. Er ist in jeder Beziehung ein Mensch des Friedens. Weder habe ich ihn in der Zeit unserer Bekanntschaft alkoholisiert erlebt, unter Drogeneinfluss, noch auf irgendeine Weise gewaltsam. Im Gegenteil war er zu jeder Zeit Herr seiner Sinne und vollkommen im Besitz seiner Geisteskräfte.

Sollte mir jemand unterstellen wollen, ich sei manipuliert oder beeinflusst worden, es läge eine Abhängigkeit vor, ja gar Hörigkeit, so weise ich dies auf das Entschiedenste und mit aller Deutlichkeit zurück. Ganz im Gegenteil, habe ich mich noch nie so klar im Geist und im Vollbesitz meiner Kräfte gefühlt, wie in den letzten Monaten.

Jeder, der mich hier in Wien in der Zeit meiner Selbstständigkeit erlebt hat, wird dies bestätigen müssen.

Bildersammlung

%d Bloggern gefällt das: