Die schwarze Sonne

Der Mythos im Zeichen der Geschichtsschreibung

Einführung

Die  Schwarze  Sonne  ist  als  solche  kein feststehendes  Prinzip  und  auch  keine  standardisierte Lehre. Die weiße Sonne (d.h. der Stern unseres Sonnensystems) und die  Schwarze  Sonne  unterscheiden  sich  wie  folgt:

„Im  Gegensatz  zur  weißen  Sonne  ist die Strahlung

der Schwarzen Sonne eine gänzlich andere.“

Das  bedeutet,  daß  sie  auch  völlig  unterschiedliche  Bereiche  (Dimensionen)  des  Makro-  sowie  des  Mikrokosmos  mit  ihrer  Energie  versorgt.  Zum  zweiten  sind  die  Erscheinungsformen  der  Schwarzen  Sonne anders.  Im Wesentlichen  kann  man  von  drei   in   sich   übergreifenden   Zuständen   (im   Hinblick   auf   das   Auftauchen   in   verschiedenen Kulturen) der Schwarzen Sonne sprechen.

Da  wäre  zum  einen  die  Schwarze  Sonne  als  reine  Materie,  sprich  als  ein  im  Universum  existierender   Körper   und   zum   anderen   als   eine   (in   einer   anderen   Dimension),   im   metaphysischen Sinn,  vorhandene  Energie.  Der  dritte  Zustand  liegt  genau  zwischen  diesen  beiden  Formen.  Im  Wesentlichen  ist  sie  jedoch  immer  gleich;  sie  sendet  eine  Strahlung  aus,  welche auf die innerste Kraft im Menschen,  eines Volkes oder auch eines Zeitalters wie ein Katalysator   wirkt.   So   hat   die   Schwarze   Sonne  in  den  Mythologien  der  Völker  zwar verschiedene Erscheinungsformen, aber ihr Prinzip ist immer dasselbe. Kulturgeschichtliche  Betrachtungen  Südmesopotamiens,  bezüglich  der  >Schwarzen Sonne<, vor der Zeitenwende Sumer und Akkad.

Die  Herkunft  der  schwarze  Sonne,  dies  möchte  ich  gleich  vorwegnehmen,  kann  nicht  eindeutig geklärt werden. Vermutlich kam das Wissen über die Schwarze Sonne vor etwa 10.000 Jahren aus dem Norden in das  Zweistromland   nach   Mesopotamien.   Das   älteste archäologische Zeugnis, welches als eine Darstellung der Schwarzen Sonne gedeutet werden kann,  stammt  aus  Susa  (im  Südwesten  des  Iran)  und  wird  in  das  dritte  Jahrtausend  vor  unserer  Zeitrechnung datiert. Dabei handelt es sich um die Siegesstele des Königs >Naram – Sin< (zu sehen  im  Louvre,  Paris).  Naram  –  Sin  war  der  Enkel  von  Sargon  dem  I,  Gründer  der  Stadt  Akkad.  Sargon,  ein  akkadischer  Beamter  aus  Kisch,  wuchs  innerhalb  kürzester  Zeit  zum  größten Herrscher von Akkad und Sumer. Er  wurde >König der vier Weltteile< genannt und unterwarf ganz Vorderasien. Mit Einnahme von Sumer durch das >Akkadische Reich<  ging jedoch weder die Religion noch  das Wesen der Sumerer unter. Sargon nahm daraufhin die Titel der sumerischen Könige an. Er nannte sich König von Akkad und  Kisch,  Priester  des  Anu,  Statthalter  der  Inanna,  Erwählter  des  Enlil.  Im  eroberten  sumerischen Raum (auch in anderen eroberten Gebieten) konnte sich jedoch keine akkadische Kultur bilden. Das Volk der Akkader war vorher, im Gegenteil zu den Sumerern, noch nie mit kulturellen Leistungen in Erscheinung getreten und das neue Akkadische Reich war innerhalb kürzester  Zeit  entstanden.  Man  muß  daraus  schließen,  daß  dies  weder  die  Folge  einer  Völkerwanderung seitens der Akkader noch die Ausrottung der anderen Völker war.  Die  Kunst  dieser  Zeit  erinnert  an  Darstellungen  aus  der  sumerischen  Dschemdet  –  Nasr  –  Periode (sumerische Stadt/3000 – 2600 v. u. Z.). Beispiele hierzu sind etwa die Plastik auf Messer von Gebel el – Arak und die Siegessäule des Naram Sin. Diese zeigt eine kultische Feier, welche auch schon während der Dschemdet – Nasr – Periode eine große Rolle gespielt hat. Wie  auf  der  Naram Sin  –  Stele  zu  erkennen  ist,  steht  oben,  unterhalb  des  Götterberges,  der  König  mit  einem  Hörnerhelm,  ihm  folgend,  in  Dreierreihe,  seine Soldaten.  Über  dem Göttersitz  scheinen  am  Himmel  zwei  Sonnen:  die  Schwarze  und die  Weiße  Sonne!  Dies  ist  eine klare Fortsetzung der sumerischen Tradition (Geierstele und Standarte von Ur).  Somit  kann  man  von  der  Annahme  ausgehen,  daß  sich  das  Wissen  um die  Schwarze  Sonne  aus  der  Hochkultur  Altsumers  in  die  akkadische  Besatzerzeit  gerettet  hat.  Doch  das  Wesen  der Schwarzen Sonne bleibt bis dahin im Dunkeln. Naram  –  Sin  war  der  letzte  große  Herrscher  der  Dynastie  von  Akkad.  Schakalischarri,  sein  Sohn und Nachfolger, konnte das große Reich nicht mehr zusammenhalten. Vom Norden, aus dem  Zagrosgebirge,  kamen  die  Gutäer  (Guti  –  vermutlich  indogermanische  Stämme)  und  verwüsteten große Teile des Landes. Dies war der Untergang des Reiches. Nach einem kurzen Aufblühen von Sumer (etwa 2000 v. u. Z.) ging es nach Einfällen von semitischen Stämmen endgültig unter.

Babilu-Babylon Im  18.  Jahrhundert  vor  unserer  Zeitrechnung  gründete  Sumnabum  im Norden  des  alten  Sumererreiches  die  Stadt  Babilu.  >Bab<  bedeutet  >das  Tor< beziehungsweise  >die  Pforte<.  >Ilu<,  sumerisch  >Iluhe<,  sind  die  göttlichen  Kräfte,  die  >Strahlen  des  göttlichen  Lichts<.  Somit kann  man  >Bab  –  Ilu<  übersetzen  mit  >Pforte  Gottes<  oder  aber  auch  >Das  Tor  zum unsichtbaren Licht der Götter<.  Schon   unter   dem   fünften   Nachfolger   Sumnabum’s,   König   Hammurabi,   entstand   ein  groß babylonisches  Reich,  welches  sich  zwischen  dem  ganzen  südlichen  Flußverlauf  des Euphrat  und  Tigris  erstreckte  und  demnach  das  ganze  Sumerisch  –  Akkadische  Reich  umfaßte. In >Babylonien< entstand ein neuer Staat unter der Herrschaft von Hammurabi, von welchem die    berühmten    Gesetzestafeln    stammen,    die    >Codex    Hammurabi<,   die    aber    auf    althergebrachten  >Sumerischem  Recht<  fußten.  In  diesem  Staat bildete  sich  nun  eine  neue  Hochkultur  heraus,  die  in  den  Überlieferungen  der  alten, untergegangenen  Akkader-  und  Sumererreiche  wurzelte.  Die  alten  Texte  der  Sumerer, wie  zum  Beispiel  der  Gilgamesch  –  Epos,  wurden  übernommen  und  auch  in  ihrer  ursprünglichen  sumerischern  Keilschrift  im Akkaderreich bekannt. Um 1500 vor unserer Zeitrechnung brachen jedoch die Hethiter in das Land ein und dadurch ging erneut ein Reich der sumerischen Tradition unter. Ab 1400 v. u. Z. gelangte in Nordmesopotamien das  Reich Assurs zur Hochblüte. Die Assyrer, ein semitisches Volk,   besetzten   auch   zeitweise   das   alte   Babylon   und   übernahmen   altbabylonische   (sumerische) Kunst. Sie brachten dort aber auch ihre eigene Kultur zum Tragen und mischten sich mit der altbabylonischen Bevölkerung. Es war nur noch das Wissen der viertausend Jahre alten Kultur geblieben.  Die Reste der akkadischen und sumerischen Urbevölkerung, die den Gutäern um 2000 v. u. Z. getrotzt hatten, waren verschwunden. Doch der Geist und die Götter der alten Welt lebten in den  neuen  Siedlern  Babyloniens  fort . . .  – und gerade dieser Geist war es, der Babylon zur prächtigsten und mächtigsten Stadt des Altertums emporsteigen lies.

Es war um 600 v. u. Z., als unter König Nebukadnezar II riesige Bauten  entstanden, welche bis in unsere Zeit mit dem Namen Babylon in Verbindung gebracht werden, wie zum Beispiel die  >Hängenden  Gärten  der  Semiramis<,  der  >Turm  zu  Babel<  und  nicht  zuletzt >Das  Ischtar – Tor< (benannt nach der Göttin Ischtar – sumerisch Inanna). Soviel erst einmal zum geschichtlichen  Hintergrund  Babylons,  aber  kommen  wir  nun  zur  wesentlichen  Frage:    Welche  Zeugnisse  existieren  aus  diesem  Zeitraum  und  welchen  Aufschluß  können  sie  uns  über die >Schwarze Sonne< geben? Auszug einer Inschrift aus Babilu: >Am Oben der Welt steht der Mitternachtsberg Ewiglich wirkt sein Licht. Des Menschen Auge kann Ihn nicht sehen – Und doch ist er da. Über dem Mitternachtsberg strahlt die Schwarze Sonne. Des Menschen Auge kann sie nicht sehen – Und doch ist sie da: Im Inneren leuchtet Ihr Licht. Einsam sind die Tapferen und die Gerechten; Doch mit Ihnen ist die Gottheit. < . . .  in einer anderen Keilschrift heißt es:

>Weiße Sonne, über der Welt Erde strahlend – du gibst des Tages Licht. Schwarze Sonne, im Inneren von uns leuchtend – du schenkst die Kraft der Erkenntnis. – Besinnend des Reiches von Atland, das hoch bei der Himmelssäule lag ehe  des Meeres Wut es verschlang. Besinnend der klugen Riesen, die jenseits von Thule kamen und lehrten.< Wie  aus  diesem  Text  deutlich zu  erkennen  ist,  wird  die  Schwarze  Sonne  als  ein  göttlich  durchwobenes Objekt aufgefaßt, welche ihre Kraft im Innersten der Menschen freisetzt. Ihre Strahlen erreichen nur die seelischen Werte der Menschen – im Innern von uns leuchtend. Ihre Strahlen  kommen  vom  Mitternachtsberg  (Kharsak  Kurra),  aus  dem  hohen  Norden  der  Hyperboreer, welche  im  Menschen  dasselbe  Bewußtsein  wachrufen,  wie  einst  bei  den  Atlantern, den  Söhnen  des  Mitternachtsberges.  Die  Schriften  der  Babylonier  zeigen  uns  die  gleichen Vorstellungen auf, die auch schon 1000 Jahre zuvor, auf der bereits angesprochenen Naram Sin – Stele, behandelt wurden. Diese zeigt auch den Mitternachtsberg und am Himmel leuchten zwei Sonnen: die Schwarze und die Goldene. Es   ist   eine   Strahlung   die   den   alten   Sumerern   den   Weg   gewiesen   hat,   um   eine   der   bedeutendsten Hochkulturen der Menschheit zu erschaffen, von welcher das gesamte Wissen der vorsintflutlichen Welt, bis hin zu den Völkern Vorderasien getragen wurde.

Doch die Strahlung der Schwarze Sonne ließ nach, als Mitte des 3. Jahrtausends (v.u.Z.) das Widderzeitalter  endete.  Damit  neigte  sich  auch  die  Zeit  der  Sumerer  ihrem  Ende  zu  und  sie  kehrten in das Dunkel zurück aus dem sie gekommen waren. Das Wissen um die Schwarze Sonne aber blieb und wurde in die Mythen ihrer Nachkommen aufgenommen  und  weitergegeben.  Ein  Beispiel  sind  die  Göttermythen  der  alten  Babylonier  wie folgender Text, daß Bruchstück eines >Gesichts< von Marduk, zeigt:

>Auf dem Gipfel des Götterberges waltet Marduk der Zeit. Schlimmes sieht er kommen, kann lange dieses Kommen nicht hindern. Fest steckt seines Speeres Schaft in der gläsernen Decke des   Berges.   Dunkles   zieht   auf,   herrscht   über   das      Lichte.   In   Bedrängnis   liegt   das   Mitternachtsland  gefangen;  die  Leichen  gefallener  Helden  vermodern  am  Fuße  des  heiligen  Berges. – Der Finsternis Heer drängt vom Westen heran, wild wälzt vom Osten die Menge der Sprachlosen  (gemeint  sind  die  fremdsprachigen  Völkerschaften,  d.  A.)  heran;  nicht  ist  Babil  mehr zu retten, nicht ist Assur mehr zu helfen; gelähmt liegt längst danieder Nordlands Kind. –  Einsam  trauert  Marduk  auf  des  Weltenberges  Gipfel. Verloren  ist  die  Heimat  der  Götter.  Nicht singen sie mehr, nicht feiern sie ein Fest noch rüsten sie feurig zum Kampf. Selbst ihre Gedanken  liegen  in  Ketten.  Und  Ischtar  weint um  ihr  Volk.  –  Da  hebt  Marduk  den  Blick  empor an die Grenzen des höchsten Lichts, wo Ischtar weinend steht.  Und   er   hört   Ischtars   Stimme   zu   sich   klingen:   >>Herr   Marduk!   Beschirmer   des   Mitternachtsberges!  Schleudre  deinen  Speer  gegen  den Feind!  Errette  unser  Volk! <<  Da  sprach Marduk und antwortete ihr: >>Oh Ischtar! – Wie gern täte ich das, was du mir sagst! Doch das Volk liegt danieder, zermalmt ist das Reich, zahlreich ist der Feinde Gewalt – und der neue Sargon, der Befreier, der Rächer ist noch nicht da. << – Ischtar aber sah zu ihm und sprach:  >>Oh  Marduk!  Siehe  was  von  unten  gekommen  ist,  herrscht  auf  der  Erdenwelt  und  beherrscht unser Volk, das einst von oben kam. Dulde es nicht, daß noch länger das Unten das Oben  beherrsche, schleudere  deinen  Speer!  Der  ihn  auffängt  von  den  Unsrigen  der  wird  der neue  Sargon  sein<<.  Da  riß  Marduk  den  Speer  aus  dem  Boden  heraus,  hob  ihn  auf  und  schleuderte ihn mit Wucht zur Erdenwelt nieder. Und während Marduk so tat, befahl Ischtar den Gestirnen, ein neues Licht auszustrahlen – unsichtbar. Auf der Erdenwelt tat Wirkung Marduks Speer: Einen neuen Willen gebar er dem Volk; eine neue  Wut  und Waffe.  Im  Lichtstrahl  Ischtars  reifte  die  neue  Kraft  –  und  ein  neuer  Sargon  entstand dem Volke; er ergriff bald Marduks Speer. – Und ein gewaltiges Ringen hub an – bis das Unten  besiegt  war  und  das  Oben  erhöht  und  das  neue  Babil  erbaut  war.  All  dies  ist  zu  schauen in ferner Zeit, all dies wird sein!<

Marduk,  sumerisch  >samar–utuk<,  ist  der Gott  der  Weisheit  und  ordnete  den  Himmel.  In  babylonischer  Zeit  war  er  Gott  der  Stadt  Babil  und  wurde  später  zum  Reichsgott  in  ganz  Babylonien,   indem   er   viele   Götter   in   sich   vereinte.   Ischtar,   sumerisch   >Inanna<,   altbabylonisch  >Ischtar  Ilu  Mara  Sin<,  ist  die  Hauptgöttin  der  Babylonier  und  Sumerer,  die  Herrin  des Wachstums  und  Tochter  des  Lichts.  Sie  vereint  alles  Göttliche  in  sich.  Die  männlichen und die weiblichen Ilu – Kräfte (>Ilu< = akkadisch Gott). Sie aktiviert, das heißt, sie  wirkt  wie  ein  Ventil  auf  die  Feinstoffe,  (Schwingungen)  die  für  die  Entfaltung  der

Lebenskraft (der Völker) notwendig sind. Solche Feinstoffe entstehen bei der Vereinigung der männlichen und der weiblichen Ilu – Kräfte.  Diese  Kräfte  kann  man  sich  als feinstoffliche  Schwingungen  vorstellen.  Ischtar  (hier  als  Göttin) symbolisiert aber nur eine bestimmte Zeit, ein Zeitalter (babylonisch: >Adu<). Wenn also  dieses  Zeitalter angebrochen  ist,  in  diesen  Fall  das  Zeitalter  der  Ischtar,  wird  die  Strahlung der Schwarzen Sonne wieder stärker. Sie (bzw. das Zeitalter) bestimmt die Stärke, die Intensität, mit welcher die Schwarze Sonne strahlt.

Schon bei den Priesterinnen der Ischtar aus der  altbabylonischen  Zeit,  wie  archäologische  Funde   beweisen,   entdeckte   man   Darstellungen   einer   Doppelsonne   auf   Broschen   und   Haarschmuck.   Dies   legt   deutlich   dar,   daß   die   Schwarze  Sonne   und   Ischtar   eng   in   Zusammenhang stehen. Eine  babylonische  Darstellung  der  Ischtar,  um  1600  v.  u.  Z.,  zeigt  sie  mit  ausgebreiteten  Haaren  zum  Empfang  der  kosmischen  Kräfte.  In  ihren  Händen  hält  sie  Symbole  der  Fruchtbarkeit. Ihr Kopf ist mit einer Kette geschmückt, die auf der Stirn in einer Perle endet.

Diese  Perle  symbolisiert  das  >dritte  Auge<,  daß  in  das  Innerste  der  Menschen  blickt.  Und  über ihrem Kopf schwebt die magische Sonne, die Quelle des göttlichen Lichts. Um auf die Problematik der Beziehung >Zeitalter – Schwarze Sonne< näher einzugehen, diese kurze  Erläuterung  vorweg:

Genau  wie  die  zwölf  Sternzeichen  im  Lauf  des  Jahres  über  den  Himmel  ziehen,  wird  davon  ausgegangen,  daß  unser  Sonnensystem,  innerhalb  unserer  Galaxis,  um  einen  Zentralpunkt  (Zentralsonne)  kreist.  Während  dieser  Umrundung  um  den  Zentralpunkt  (genau  wie  Erde  zu  Sonne)  wandern  wir  durch  die  uns  bekannten zwölf  Sternbilder, nur entgegengesetzt.  Es  ist  errechnet  worden,  daß  ein  Umlauf  25  860  Erdenjahren  entspricht,  das  heißt,  ein  kosmischer   Monat   währt   2155   Jahre.  Zur   Zeit   befinden   wir uns im Übergang vom  Fischzeitalter ins Wassermannzeitalter. Das Wassermannzeitalter hat bereits in der Mitte des 20. Jahrhunderts begonnen und ist nun langsam im Begriff die Fische zu verdrängen.  Die  Babylonier  wußten  darum  und  sie  rechneten  mit  einem  kosmischen  Jahr  von  26  000  Jahren, woraus sich die Dauer eines Zeitalters von 2166 Jahren ergibt. (Nur zur Information: Heraklit rechnete mit 18000 Jahren.) Der Übergang zwischen den Zeitaltern dauert nach dem Wissen  der  Sumerer  168  Jahre.  Diese  werden  in der sumerischen Mythologie als die drei >Doppelschritte  Marduks<  bezeichnet, von je 56    Jahren.    In    der    Mitte    dieser    Umformungsphase ist dann mit dem Ersteintreffen des Ilu – Strahles zu rechnen.

Das Wassermannzeitalter,  richtig   bezeichnet  als    >Wasserkrugzeitalter<,    in dessen   Anfangsstadium wir uns befinden, ist das Zeitalter des Lichtes. In ihm dominiert die >Große Göttin<.  Für  die  Babylonier  war  dies  Inanna  /  Ischtar,  die  Göttin  der  Venus.  Sie  reinigt  mit  ihrem göttlichen Licht, gleich der Reinigung des Wassers, die Welt von den dunklen Mächten der  vorangegangenen  2000  Jahre.  Ischtar  wird  in  den  Schriften  auch  als  Göttin  der  Liebe  bezeichnet. Sie symbolisiert also den kosmischen Akt der ewigen weiblichen und männlichen Kräfte.  Dies  stellt  eine  Versinnbildlichung  der  kosmischen  Konstellation  dar,  in  welcher  die  Strahlen   der   Schwarzen   Sonne   am   intensivsten   in   uns   empfangen   werden   können,   vorausgesetzt in uns selbst besteht die selbe Konstellation.

Aus  der  Zeit  Nebukadnezar  II.,  letzter  großer  König  des  neubabylonischen  Reiches,  sind  mehrere Weissagungen der bedeutenden babylonischen Priesterin Sajaha bekannt. Sie war die Beraterin und Seherin des Königs. In einer Vorhersehung heißt es:

>Es  wird  ein  Licht  wie  ein  junger  Stern,  aufleuchten  am  Ende  des  Himmels.  Das  ist  des  Wasserkrug  sich  öffnender  Deckel.  Tief  hockt  die  Finsternis  im  Fleische  der  Völker,  gleich  heimlichem  Gewürm.  Hoch  werden  sie  sitzen  in  den  Sätteln  auf  dem  Nacken  der  Könige und Fürsten. Verdunkelt zu sein scheint das Licht der Gerechten, denn diese leben in Einsamkeit.  Das  neue  Babel  aber,  wird  erstrahlen  am  Sockel  des  Berges  in  Mitternacht.  Und  der, welcher der Einsamste war, wird sein der neue König von Babel, der König der Könige im  neuen  Reich.  Und  ein  Graus  wird  hereinbrechen  über  alle  Knechte  der  Finsternis  und  all  ihre Helfer. All ihr Gold wird dahinschmelzen zu schreienden Tränen – unter dem leuchtenden Strahl  des  neuen  Babels…  Die  Gerechten  werden  richten  die  Ungerechten  und  werden  diese  beschämen durch ihre Gnade.<

In einem weiteren Text heißt es:

>Babel  wird  untergehen  für  lange  Zeit.  Der  dritte  Sargon  wird  es  erst  wiedererrichten  im Lande der Mitternacht!  Dort und dann wird ein neues Babel sein.<

Die Seherin weist zu Beginn des Textes auf das Wasserkrugzeitalter – > . . . des Wasserkrug sich  öffnender  Deckel<  –  hin.  Demnach  prophezeit  sie  zu  Beginn  des  Wassermanns  ein  Auferstehen des  alten  babylonischen  Reiches  im  Norden,  am  Fuße  des  Mitternachtsberges  (der  Mitternachtsberg  ist  das  Ultima  Thule  der  Hyperboreer,  der  Sitz  der  alten  arischen  Götter).  Sie  waren  es,  die  das  Wissen  der  Schwarze  Sonne  zu  den  Sumerern  brachten.  Weiterhin beschreibt    sie    den    Untergang    der    finsteren    Mächte    des    ausklingenden    Fischzeitalters. Das würde auf unsere Zeit bezogen, den Untergang des Christentums und der christlichen Moral (beispielsweise des Liberalismus    oder    eines    anti-ökologischen    Kapitalismus)  bedeuten.  Dieses  Licht,  welches  am  Ende  des  Himmels  aufleuchtet,  ist  das  Licht, das nur im Innern strahlt: das Licht der Schwarze Sonne!

Nun  lieget  es  an  UNS,  das  Licht  der  Schwarzen  Sonne  in  uns  selbst  zu  erkennen, und  in  diesem Geiste  ein  neues  Babilu  (oder  Tuhle)  zu  errichten.  Als  Abschluß  dieses  Kapitels  möchte  ich  die  Erzählung  >Von  den  drei  Schlüsseln  der  Tiama zitieren,  in  welcher  Sajaha  die Kraft der Schwarzen Sonne empfängt:

Zu  der  Zeit,  da  Nebukadnezar  den  Schatten  des  Mitternachtsberges  (Turm zu  Babel)  in  Babel  erbaute,  da  bat  er  nach  heimlichem  Rate  der  Sajaha,  welche  die  drei  Schlüssel  der  Tiama wieder gefunden hatte. Und es war in einer Neumondnacht auf der Spitze des heiligen Tempels,  als  der  König  nun  die  Sajaha  nach  des  Geheimnisses  Ursprung  befragte.  Und  sie  sagte ihm:

Bei Esaglia liegt seit undenklichen Zeiten der Rumpf des versteinerten Schiffes mit den Vogelhäuptern, mit welchen die Ahnen gekommen waren -mit ihnen Tiama- dorther vom Meere unter dem Mitternachtsberg. Da war die Sajaha gegangen und hatte gar nichts gesucht, als  sie  tief  im  Innern  des  versteinerten  Schiffes  ein  Klingen  vernommen  hatte und  diesem folgte. Wie sie aber weitergegangen war, hatte sie jenes Klingen vernommen, als sei es in ihr selbst  gewesen.  Und  es  schien  ihr,  als  singe  eine  Stimme  in  ihren  Haaren,  die  ihr  lose  herabhingen,  so  als  ob  sie  ein  milder  Wind  durchsticht.  Und doch  war  der  Klang,  den  ihre  Haare  auffingen,  wie  ein  Führer  für  sie  gewesen.  So  gelangte  die  Sajaha  in  den  Leib  des  versteinerten  Schiffes  und  dort  fand  sie,  was  noch  keiner  seit  urdenklichen  Zeiten  gefunden  hatte: drei steinerne Scheiben mit vielen Zeichen und Zeilen darauf, dabei der Tiama eigenes Siegel. Und wie sie (die Sajaha, d. A.) zu lesen anfangen wollte, da las eine Stimme in ihr die alten  Zeichen,  welche  durch  die  Saiten ihres Haares in  ihrem  Innern  klang.  So  las  und  verstand sie den Sinn der fremden Zeichen inmitten der Nacht. Und dann gab es Folgendes:

Aller  gotthafter  Strahl  kommt  vom  Mitternachtsberg,  den  niemand  sehen  kann  und  der  von  der Säule des  Himmels  bis  zum  Ischtar  –  Stern  reicht.  Und  es gilt,  jene  gotthaften  Kräfte  einzusehen  und  tätig  zu  benutzen  zum  Zwecke  der  höchsten  Erfüllung,  die  des  erschaffenen  Menschen Gottwerdung bedeuten. Diese Kräfte, wie sie vom Mitternachtsberg kommen, sind nötig, um sie auf einem  menschengeschaffenen  Schattenbilde  zu  sammeln,  das  hoch  zu  erbauen  notwendig  ist.  Und  von  dort  zu  schaffen  die  magische  Brücke  zwischen  Erde  und  Ewigkeit. Dies Bauwerk sei der männliche Teil. Daß bedeutsam und wichtig die langen Haare der  Frauen  und  Mädchen,  weil  dies  weibliche  Haar  gleich  magischen  Saiten  ist,  welche  die  Kraftströme  empfangen   und   mit   ihnen   zu   wirken   vermögen,   die   herbeikommen   vom   Mitternachtsberg,  um  weiter  zu  leiten.  Ist  alles  zusammengenommen  ein einziger Schlüssel:

Bedarf es des Schatten vom Mitternachtsberg, von dessen  Spitze  das Weib  die  gotthaften  Ströme  in  der  Menge  des  langen  Haares  fängt  und  damit  werktätig wird  –  in  der  sichtbaren  wie auch in der unsichtbaren Welt – im Namen der Erfüllung.

Und  war  der  Sajaha,  damals  im  zweiundzwanzigsten  Jahre  ihres  irdischen  Lebens,  schön  kräftig ihr Haupthaar gewachsen, fast bis auf die Füße  ihr reichen voller Ebenmaß. Dies war, weshalb  sie,  die  Sajaha,  schnell  hohe  Kräfte  gewann.  So  liebte  und  ehrte  sie  der  König  von  Babel.

 Ägypten

In diesem Abschnitt möchte ich die Suche nach der >Schwarzen Sonne< an den Nil verlegen. Hierbei sollen die Ausführungen aber nicht so konkret werden, da es sich hierbei nur um eine Übernahme des sumerischen Wissens handelt und ich darüber hinaus eine  größere  Kenntnis der geschichtlichen Abläufe Ägyptens, im Gegensatz zum Zweistromland, voraussetze. In  Ägypten  wurde,  im  Vergleich  zu  den  Sumerern,  die  Himmelskunde  anders  betrachtet.  So  waren  die  Sterne  und  Planeten  mit  der  sumerischen  Götterwelt  eng  verbunden.  Jedem  Himmelskörper wurde mindestens eine Gottheit zugeteilt und auch in den Götterepen spielte der Lauf der Gestirne eine große Rolle.  Ganz anders war es in Ägypten. Ausgenommen von der Sonnen- und Orionverehrung, wurde hier  die  Astronomie  als  reine  Wissenschaft  betrachtet.  Dadurch  kam  es  zu  einer  neuen  Betrachtungsweise  der  Schwarzen  Sonne.  Hier  trennen  sich  Erscheinung  und  Wirkung  deutlicher als in der sumerischen Mythologie.

Die   alten   ägyptischen   Mythen   des   Sirius   (ägyptisch:   Sothis)   verwoben   sich   mit   den   sumerischen Mythen der Schwarzen Sonne.  Der  Fixstern  Sirius  spielte  in  der  ägyptischen  Mythologie  eine  große  Rolle.  Die  Ägypter  hatten die Vorstellung, daß ihre Vorfahren aus dem Sternbild des Orion kamen. Ein Zeugnis hiervon sind die großen Pyramiden von Gizeh. Der südliche Schacht der Königskammer zeigt genau  auf  den  Gürtel  des  Orion  und  einer  der  blockierten  Schächte  auf  den  Sirius  (Sothis).  Die  Anordnung  der  drei  Pyramiden  stimmt  mit  derjenigen  Anordnung  überein,  welche  die  drei Sterne Alnitak, Alnilam und Mintaka im Gürtel des Orion haben. Es gibt darüber hinaus in vielen ägyptischen Schriften Hinweise zur Erde – Sirius – Verbindung. Auch gibt es in der heutigen     Zeit     immer     wieder     Forschungen     auf     anthropologischem     und     auch Parapsychologischem Gebiet, welche sich mit der Herkunft der menschlichen Art vom Sirius befassen.  Im  Ägypten  des  4.  Jahrtausends  (v.  u.  Z.)  leitete  Sirius  /  Sothis  das  ägyptische  Neujahr  ein.  Am  Tag  eines  solaren  Aufganges,  welcher  etwa  dem  20.  Heuert  (Juli)  unseres  Kalenders entspricht, wurde das Neujahrsfest gefeiert. Dieses Fest verschob sich dann immer wieder durch den ungenauen Tag – Jahr Berechnung des ägyptischen Kalenders. Aber dies sei nur am Rande bemerkt.

Der  Sirius  befindet  sich  im  Sternbild  des  großen Hundes. In unserer Sprache sind jene Tage im Hochsommer, voll glühender  Hitze, noch als Hundstage bekannt. In den Jahresanfang fiel auch  die  fruchtbare  Zeit  der  Nilflut.  So  wurde  der  Sirius  schon  frühzeitig  zum  Symbol  der  Fruchtbarkeit  und  somit  ebenfalls  die  Götter,  welche  dem  Sirius  zugeordnet  wurden.  Als  Göttin   des   Sirius/Sothis   wird   die   altägyptische   >Herrin   des   Neujahrs<   –   >Sopdet<      angenommen. Später wurde sie zu >Isis – Sopdet< und hierauf zur >Isis<.  Die Isis hat ihre Ursprünge im Zweistromland. Sie ist nur eine Abwandlung der sumerischen Inanna (Ischtar). Nur wird hier die Schwarze Sonne nicht wie beim Ischtarkult als unsichtbare Zentralsonne  über  dem  Mitternachtsberg  aufgefaßt,  sondern  als  das  Licht  des  Sirius.  (das  Sothislicht) Isis war eine der beliebtesten Göttinnen bis in die Römerzeit hinein. Sie galt als Mutter-  und  Schutzgöttin  und  als  Herrin  der  Zeugung (im doppelten Sinn). Sie hauchte dem toten  Osiris  den  Odem  des  Lebens  ein  und  sie  zeugten  zusammen  den  Gott  Horus.  Es  heißt  auch  in  einem  alten ägyptischen  Text,  daß  sie  mit  Osiris  den  Morgenstern  zeugte.  Die  Isis  wird  in  ägyptischen  Zeichnungen  oft  mit  einem  Stern  auf  dem  Haupt  dargestellt  und  als >Geist  des  Sirius<  bezeichnet.  Der  Sirius/Sopdet  war  das  >dritte  Auge<  der  Isis.  In  diesem  Zusammenhang  hat  sie  die  gleiche  Bedeutung  wie  Ischtar  bei  den  Sumerern.    Sie  wirkt  als  Botin  der  Schwarzen  Sonne  und  als  Überbringerin  ihrer  göttlichen Kräfte.  Zudem  wurde  sie  in den Geheimriten der ägyptischen Hohepriester beschworen. In den Isismythen wurden die unendlichen  Kräfte  des  Kosmos  gebunden,  daß  heißt,  die  Isis  wurde  beschworen  um  die  Kräfte der Schwarzen Sonne freizusetzen. Isis ist die Herrin des Kosmos und seiner Mächte. Während des Ritus durchschritten die Eingeweihten den Weg durch das All und die Elemente.

Apulejus beschrieb in seinem Roman >Vom goldenen Esel< wie seine Romanfigur Lucias in die  Isismythen  eingeführt  wurde.  Lucias  beschreibt  seine  >Reise  durch  die  Elemente<  folgendermaßen:

  >Ich  ging  bis  zur  Grenzscheide  zwischen  Leben  und  Tod.  Ich  betrat  Proserpines  Schwelle,  und nachdem ich durch alle Elemente gefahren war, kehrte ich wiederum zurück. Zurzeit der tiefsten  Mitternacht  sah  ich  die  Sonne  in  ihrem  hellsten  Lichte  leuchten.  Ich  schaute  die  unteren und oberen Götter von Angesicht zu Angesicht und betete sie in der Nähe an. Siehe: Nun  hast  du  alles  gehört.  Aber  auch  verstanden?  Erst  gegen  Morgen  war  die Einweihung  vollendet. <

Soviel erst einmal zur Erscheinungsform der Schwarzen Sonne im alten Ägypten. Nun sollen noch  ein  paar  Worte  über  die  Manifestation  ihrer  Kräfte  in  den  ägyptischen  Mythen  gesagt  werden.  Die  Kraft,  beziehungsweise  die  Energie,  welche  das  Sothislicht  freisetzt  wird  im  ägyptischen  >Se  – khem<  genannt.  Es  ist  die  gleiche  Energie, welche  die  Ägypter  auch  als  Urkraft >Heka< kannten, aus der das Universum und der Sonnengott Re selbst entstand. Das >Se–kehm<  kann  man  gleichsetzen  mit  allem  Urgöttlichen,  es  ist  >das  Gott<.  Das  Gott  erfüllt sich in Formen (Völker und ihre Taten).

Wenn sich diese göttliche Energie in großen Kulturen entfaltet, versinnbildlicht sie sich in den Göttern  der  jeweiligen  Religion.  Diese  Energie  mit  Bewußtsein  kann  demnach  alle  Formen  durchdringen:  Feen,  Elfen,  Menschen,  Götter,  Sturm,  Wasser,  Waldduft,  usw.,  das  heißt,  ebendiese  Erscheinungen  sind  von  jener  Strahlung  durchwoben.  Gott  ist  die  durchdringende  Energie, die Alles, was existiert, erfüllt als auch umgibt. Dies kann auch für ein Volk gelten, da  der  Geist  beziehungsweise  die  Volksseele  die  Schwingungen dieser  Strahlen  empfangen  kann. Dies gilt beim Menschen hauptsächlich für den psychischen Aspekt. Genau das ist das Verständnis des ägyptischen >Se – kehm<, der Schwarzen Sonne. Dieses Wissen wurde nach dem Untergang des ägyptischen Weltreiches in die Religionen der Hellenen, Römer und Juden übertragen.

Abschließen  möchte  ich  dieses  Kapitel  mit  einem  Ausspruch  Echnatons  (Amenophis IV  Das  Geheimwissen  der  Templer  war  eine  Fortsetzung  der  esoterischen  Geheimlehren  des  Orients,  der  alten  Ägypter  und  folgte  den  Traditionen  der  jüdischen  Kabbalisten  und  Hermetikern, die über die Bruderschaft der Baumeister weitergegeben wurde. Im Herbst des Jahres  1307  wurden  die  Tempelritter  Frankreichs  unter  der  Anweisung  von  Philipp  dem Schönen, König von Frankreich, verhaftet. Zunächst jedoch legte der Papst  Widerspruch ein und  beteuerte  die  Unschuld  der  Templer.  Was  war  geschehen? –  Die  Templer  hatten  zu  diesem  Zeitpunkt  in  Frankreich  etwa  2000  Komtureien  und  mehr  als  zwei  Millionen  Hektar  Land.  Zudem  fehlte  dem  König  eine  gewaltige  Summe  für  einen  bevorstehenden  Kreuzzug.  Da  sich  der  Papst  der  willkürlichen  Enteignung des  französischen  Königs  entgegenstellte,  zeigte  Philipp  der  Schöne  die  Templer  der Ketzerei  an  und  dadurch  wurden  sie  von  der  Inquisition  unter  Anklage  gestellt,  wodurch  das  Verfahren  jetzt  unter  der  Macht  der  Kirche  stand. Die Anklagepunkte waren folgende: Verleugnen von Gott und Jesus Christus, vergeben von  Sünden  ihrer Untergebenen,  Pflege  einer  gnostischen  Geheimlehre  und  ausüben  eines  Teufels- und Hexenkultes, bei welchem ihr Gott >Baphomet< (siehe Bild) verehrt wurde. Auf diese Vergehen stand die Todesstrafe. Daraufhin befahl der Papst im Frühjahr 1308 die Tempelritter in allen Reichen festzunehmen und  ihnen  den  Prozess  zu  machen.  Am  12.  März  des  Jahres  1312  wurde  der  Ritterorden  aufgelöst  und  im März  1314  starb  der  letzte Großmeister,  Jakob  von  Molay,  auf  dem Scheiterhaufen. Welches Wissen hatten die Templer und wohin wurde es weitergegeben? Die Templer verehrten die große Göttin als Mutter alles Göttlichen, welche immer einen Gott als  Geliebten  und  Bruder  an  ihrer  Seite  hat.  Dies  sind  die  gleichen  Vorstellungen  welche  schon  die  Sumerer  und  Ägypter  in  ihren  Ischtar  /  Isis    –    Mythen  sahen.  Die  Große  Göttin  gebiert aus sich selbst heraus den männlichen Teil der sie dann befruchtet und wieder stirbt.

Dies ist zu vergleichen mit dem Kreislauf unserer Sonne, d.h., mit der Geburt des Lichtes zum Julfest  und  der  lebensspendenden  Kraft  im  Jahreslauf.  Das  gleiche  trifft  auch  für  das  kosmische  Jahr der  Schwarzen  Sonne    zu.  Die  Symbolik  der  Großen  Göttin  spiegelt  sich  in  den runden Kirchenbauten der Templer wieder, welche als eine Anlehnung an die Steinkreise der nordischen Völker zu betrachten sind. In diesen Steinsetzungen wurde der Lauf der Sonne verehrt, welcher durch die große Göttin alljährlich wiedergeboren wurde.

Die >Große Göttin< der Schwarzen Sonne  verehrten die Tempelritter im Bild des Baphomet. Der Baphomet war eine  Frauenstatue  die  nach  eigenen  Aussagen  der  Templer  (während  der  Verhöre)  einen  bärtigen  Männerkopf  besaß.  Nach  anderen  Aussagen soll  es  der  Kopf  eines  Schafsbockes  gewesen  sein. Die  Baphomet Figur  des  süd  –deutsch  /  österreichisch  /  norditalienischen  Ordenszweiges   zeigt   ein   männlich   /weibliches   Doppelhaupt,   daß   auf   den   Zöpfen   der   weiblichen Seite steht.  Am  Ende  der  Haare  ist    ein  Stein  eingelassen,  welcher  als  der  >Garil<  (Gral)  des  Königs Nebukadnezar  II.    von  Babylon  angenommen  wird.  m  oberen  Ende  der  Figur  ist  ebenfalls  eine Aussparung    in  welcher  sich  der  >Schwarze  Stein<  befunden  haben  soll.  Diese  Steine  oder auch die Baphometfigur selbst könnten also der >Heilige Gral< der Katharer, des Artus und der Parsivalsaga des Wolfram von Eschenbach sein. Der untere Stein stellt die männliche Kraft dar, demnach könnte es sich also um den Stein aus Luzifers Krone handeln. Der obere Stein stellt die Kraft des weiblichen Aspektes dar.  Die  im  Voraus  erwähnten  Darstellungen  mit  dem  Schafskopf  können  nur  symbolische  Abbilder  des  Originales sein.  Sie  zeigen  den Kopf  Luzifers  und  den  gebärenden  Körper  der  Isis / Ischtar in verschmolzenem Zustand.  Anfang  des  20.  Jahrhunderts  fand  der  Orientforscher  Edmund  Meyer  eine  dem Baphomet  ähnliche Figur, welche in das altbabylonische Reich datiert wurde. Daraus lässt sich nun der Name Baphomet  ableiten.  In  diesem  Begriff stecken  zwei  babylonische  Wörter:  >Bab<  und  >Kome<.   >Bab<   bedeutet   >Tor<   und   >Kome<   >Lichtstrahl<,   also   >das   Tor   zum Lichtstrahl<.  In  ihm  sind  wieder  die  männlichen  und  weiblichen  Ilu  –  Kräfte  der  Babylonier  vereint.  Wenn  diese  beiden  Ilu  –  Kräfte  vereint  werden,  entsteht  daraus  die  allschöpferische  Göttlichkeit, die >Iluhe<,die >Schwarze Sonne<. Dabei spielt die Haarpracht der weiblichen Seite,  hier  als  die  Zöpfe dargestellt,  eine  große  Rolle.  Genauso  wie  bei  der  babylonischen  Seherin  Sajaha dienen sie zum  Empfang der  Ilu – Schwingungen.  Es  werden  die  beiden  Urelemente  zusammengeführt um aus deren Gegensätzlichkeit die  Schöpfung  entstehen  zu  lassen. Die Figur des Baphomet soll aber nicht nur die symbolische Bedeutung der Schwarzen Sonne  ausdrücken, sondern in einem Ritual auch die Ilu – Schwingungen empfangen und den gebündelten  Strahl  auf  den  Astralkörper  des  Menschen  übertragen.

Der  Astralkörper  ist  im  Gegensatz  zum  mineralisch,  grobstofflichen  Körper,  der  innere  Seelenleib,  der  durch  den  Iluhe – Strahl neue Impulse erhält. Genauso kann in einem Zeitalter, in dem die Strahlen der Schwarzen  Sonne    eine  starke  Kraft  besitzen,  der  Impuls  auf  ein  ganzes  Volk  wirken  und  dann  zu  einer  Wiedergeburt  einer  göttlichen  Rasse  führen.  (wie  dereinst  die  Hyperboreer!)  Mit  Hilfe  der  Baphometfigur  konnten  die  Templer die unsichtbare, magische Sonnenkraft in das  Diesseits  lenken,  zumal  sie  sich  im  Fischzeitalter  befanden,  in  welchem  die  Ilu-Kräfte  kaum spürbar waren. Im Folgenden möchte ich Auszüge aus dem Tagebuch der Agnes S. N. wiedergeben.  Dieses  Tagebuch  wurde  nach  einem  Traum  der  Agnes  S.  N.  verfasst  und  schildert ein  Templer-Ritual:

>Alle  Vorbereitungen  für  die  Zeremonie  sind  getroffen  worden.  Um  Mitternacht,  wenn  der  Stern Venus eine ganz bestimmte Position am Himmel eingenommen haben würde, mußte das hohe Ritual vollzogen werden. Zwei Ritter enthüllen die hohe Figur, die bis dahin von einem violetten  Tuch  verdeckt  gewesen  war.  Jetzt  erstrahlte  der  große  Baphomet.  Es  war  eine  merkwürdig  anzuschauende  Figur  aus  purem  Gold.  Sie  zeigte  ein  Doppelhaupt  mit  einem  weiblichen und einem männlichen Gesicht. . . Über dem Altar ragte die goldene Statue einer Göttin  auf.  Ihr  Unterleib  glich  einer  Lilie,  aus  der  sie herauszuwachsen  schien.  Die  langen  Haare der Göttin breiteten sich aus wie im Winde wehend, so daß sie an Flügel erinnerten. Es waren die geistigen Schwingen der Göttin Ischtar, der Venus, durch welche sie gleichsam ihre Kräfte  ausstrahlte.  .  .    Jetzt  naht  die  erste  Stunde der Göttin. Doch noch fern ist ihre zweite, die  zur  Vollendung  führt.  Zunächst  wird  es  gelten,  die  Zeit  der  Finsternis  durchzustehen  –  durch  manche  Generationen  –  bis  das  Licht  erwacht  und  die  Göttin  ihre  Kräfte  auf  Erden  entfaltet.  Dies  wird  erst  sein,  wenn  sich  der  Wasserkrug  öffnet  (das  Wasserkrugzeitalter  /  Wassermannzeitalter anbricht – d.A.) auf dem Grat vom zwanzigsten zum einundzwanzigsten Jahrhundert.  Bevor  das  neue  Licht  kommt,  wird  die  Finsternis  fürchterlich  wüten.  .  .  Wenn  aber  die  Morgenröte  der  Göttin  aufsteigt  am  Himmel  der  Zeit,  dann  wird  ihre  rosige  Farbe überall  herrschen,  die  blutigen  Kreuze  werden  weichen  der  leuchtenden  Lilie  der  heiligen  Göttin der Liebe. . .  Nun wird der Geist des Großen Kaisers in den Baphomet hineingerufen werden  für  manche  Jahrhunderte,  damit  er  einst  neu  erstehen  möge,  um  diese  Welt  zu  regieren im Geiste und im Namen der Göttin. . .  Die ewigen Kräfte des Ilu, des Männlichen und des Weiblichen, allen Göttlichen Gipfel und höchste Macht, sollen jetzt zeugend werden zum  anderen  mal.  .  .  und  gab  ihre  Zopfspitzenenden  der  anderen  Blonden.  Diese  ging  zur  Figur  des  Baphomet  und  zog  in  deren  Sockel  eine  kleine  Schublade  auf.  Sie  nahm  einen  funkelnden  Kristall  heraus  und  streute  die  Haarspitzenschnipsel  hinein.  Den  Kristall  indes  brachte sie der Priesterin. Diese hielt ihn dem entkleideten Ritter hin und sagte: >>In diesen männlichen  Stein,  den  Garil  (Gral  –  d.  A.),  wird  nun  des  Kaisers  Geist  Einzug  halten.  Ilua,  das weibliche Gegenstück, liege sicher verborgen im heiligen Berg Wodins (Odin / Wotan, d. A.)  und harrt der neuen Zeit. Für deren Geburt werden dann die beiden Kristalle im Großen Baphomet vereinigt werden durch eine würdige Frau fließen!<<  Ihre  Haare  begannen  auf  ganzer  Länge  in  einem  hellen  rötlich  –  violetten  Schimmer  zu  leuchten. Dieses Leuchten erfaßte bald ihre ganze Gestalt. Der Ritter kniete vor ihr nieder und küßte  die  Spitzen  der  langen  Haare  der  Priesterin.  Auch  auf  ihn  ging  dadurch  das  rötlich  –  violette Leuchten über. . .  Die Runde der Ritter begann ein leises melodisches Summen, und die beiden Frauen auf dem Sockel  des  Baphomet  griffen  an  ihren  starken  gemeinsamen  Zopf  und  riefen  dazu  die göttlichen Mächte . . . die Ströme des göttlichen Lichtes Ilu an.  Die  Priesterin  und  der  erste  Ritter  umarmten  einander,  sie  vollzogen  den  Liebesakt  vor  dem Altar der Liebesgöttin. Dabei wurde das Leuchten um sie herum immer stärker und rötlicher – bis sich die beiden Gestalten in ein purpurnes Licht auflösten.  Die Strahlen dieses Purpurlichts ballten sich und wurden von dem doppelten Zopf der beiden Frauen   bei   der   Baphomet   –   Figur   angezogen.   Es   hüllte   auch   diese   beiden   völlig   in   Purpurschein,  sammelte  sich  in  dem  starken  Zopf  und  ging  von  dort  aus  in  die  Figur  des  großen  Baphomet  ein.  Die  Priesterin  und  der  erste  Ritter  indes  waren  für  diese  Welt  verschwunden. Ihre  letzte  Spur  war  ein  rötlicher  Schimmer  in  den  zusammen geflochtenen Haaren der beiden Frauen auf dem Sockel des Baphomet.<

Diese    Baphometfigur    soll    sich    in    der    Wiener    Blutgasse    befunden    haben,   den    Templerordenshaus  der  Augsburg  –  Wien  –  Genua  –  Linie.  Während  der Inquisition  soll  sie  an einen geheimen Ort gebracht worden sein, etwa in Österreich  oder nach Italien, vielleicht aber auch in die unterirdischen Gänge des Tempelhofs in Berlin. Nach anderen Informationen soll sie sich heute im Besitz der geheimen Erbgemeinschaft der Templer befinden. Ferner sei noch darauf verwiesen daß im Jahre 1235 die Templer >Emmerant< und >Roderich< in den Ruinen  von  Karthago  nach  den  Schriften  der  Marcioniter  suchten.  In  einigen  Texten  wird  davon berichtet daß ihnen während dieser Suche die Liebesgöttin Ischtar erschienen war und ihnen  die  Zukunft  Europas  offenbarte.  In  anderen  Überlieferungen  heißt  es,  daß  sie  dort  Bruchstücke  alter Karthagerschriften  und  die  Ilu  Ischtar  Texte  fanden,  welche  ihnen  diese  Offenbarung  eröffnete.  Die  >Ilu  Ischtar<  sind  weitere  Übersetzungen  der  Karthager,  welche  von   den   Marcionitern   angefertigt   wurden.   Diese Offenbarung gleicht derjenigen   der   babylonischen Seherin Sajaha.  In dieser Offenbarung heißt es unter anderem:

„Einst  bestimmte  durch  mich  (Ischtar)  und  in  mir  die  Gottheit  die  Leute  von  Babil,  die  Ausgezeichnete  waren  und  an  Klarheit  des  Wesens  über  allen  jener  Zeit  standen,  das  Reich  der Wahrheit zu schaffen.  Sie bauten auch gut daran, und Nebukadnezar zerstörte endlich gar Jahus  Höllenschrein.  Und  doch  konnte  die  große  Stadt,  die  zur  Mitte  der  Welt  (Erde)  hätte  werden sollen und zum Licht für alle Völker, schließlich nicht obsiegen. Noch weniger gelang dies dann der neuen Stadt, in deren letzten Ruinen Ihr Mich jetzt seht. . . Ein anderes Volk ist ausersehen, das dem von Babil am ähnlichsten ist: Das Volk der Deutschen, zu dem auch jene Franken  gehören,  die  inzwischen  eine  andere  Sprache  angenommen  haben  und  sich  deshalb  irrig als gesondertes Volk verstehen. . . Ein neues Reich wird die letzte Fackel des göttlichen Lichtes sein, die alle Welt erhellen zu können berufen ist. Und dazu wird die Zeit gekommen sein, wenn das Sternbild der Wasserkrugs über der Welt (Erde) zu stehen kommen wird, mit dem  magischen  Wasser  des  Lebens,  das  die  Höllenglut  Jahus  auf  immer  kann  erlöschen  machen.  Denn  wo der  Kampf  wird  vielleicht  notwendig  werden,  wird  die  Gottheit  mit  den  Waffen   jenes  neuen   Lichtreiches   sein   und   den   Sieg   über   noch   so   zahlreiche   Feinde   erzwingen.  .  .  Ich  werde  mit  den  Erben  meines  Babil  sein  –  immerzu.“

Nach  dieser  Offenbarung wurde die Hauptstadt des Neuen Babylon gegründet, der Tempelhof in Berlin. Als  letztes  sei  noch  ein  Siegel  des  Templerordens  erwähnt.  Dieses  zeigt  eine  (schwarze)  Sonne   in   deren   Mittelpunkt   sich   zwei   >Gibur<   Runen   befinden.   Diese   zwei   Runen   symbolisieren  das  Gebende  der  zwei  Sonnen,  der  Goldenen  und  der  Schwarzen  Sonne.  Als  der Untergang des Templerordens begründet war, mußte das Geheimwissen gerettet werden. Im  Herbst  1306  traf  sich  der  letzte  Großmeister  der  Templer,  Jakob  von  Molay,  mit  dem Großmeister  des  Orden  von  Zion,  Wilhelm  von  Gisors,  und  sie  beschlossen  das  weitere  Vorgehen.      Daraufhin  entstand 1306  in Frankreich  die   Compagnonnage      (Gesellenbruderschaft)   und   die   Hermetische   Baumeistergesellschaft in der geheimen Tradition des Templerordens.  Ferner  wurde  das  Geheimwissen  in  den  weiter  bestehenden  geheimen  Templerformationen    gepflegt.  Beispielsweise  der  >Societas  Templi  Marcioni<  (Erbengemeinschaft  der  Tempelritter)  oder  auch  bei  den  >Herren  vom  Schwarzen  Stein.

Dieses esoterisch, orientalische Wissen war auch ein wichtiger Kern von später entstandenen alchemistischen   Geheimbünden,   wie   z.   Bsp.   der   Rosenkreuzer   (1494   Schleswig)   und   letztendlich  beruht  selbst  die  Tradition  der  Freimaurer  darauf.  Die  Rose  der  Rosenkreuzer  stellt ebenfalls die vereinende Kraft des männlichen und weiblichen Aspektes dar. Durch die kosmische  Vereinigung  der  Senkrechten  = Erde(weiblich)  und  Waagerechten  =  Himmel  (männlich) entsteht die ewige Kraft der Schwarzen Sonne = die rote (violette) Blüte der Rose, gleich  den  roten  Kreuzen  der  Tempelritter.  Schließen  möchte  ich  mit  einem  Auszug  aus  der  Templeroffenbarung:

>Durch den Nordstern – den Stern der Ischtar, der Göttin um Thule und Babel – wirken hohe magische Prozesse. Der Mitternachtsberg ist gleichsam Hochsitz der lichten Kraftströme. Die berühmten Nordlichter bilden Kräfte und Schwingungen, zu denen auch die >Vril – Ströme<zählen. In schweren Zeiten, in denen materialistische Kräfte vorherrschen, ist die Kraftquelle der Aufrechten die dunkle Sonne, die Schwarze Sonne, die eigentlich nicht schwarz sondern von  tiefdunklem  Purpur  ist.  Die  Schwarze  Sonne  kann  des  Menschen  Auge  nicht  sehen  und  doch  ist  sie  da.  Wie  die  helle  Sonne  im  Innern  des  Menschen.  Durch  sie  wirkt  die  lichte  Macht der wahren Gottheit.<

Der Anbruch der neuen Zeit Rudolf Glauer

Im  Jahre  1917  trafen  sich  im  Wiener  Cafe  >Schopenhauer<  vier  Personen  mit  dem  Prälat  >Gernot  von  der  Erbengemeinschaft  der  Tempelritter<,  es  waren  Freiherr  Rudolf  von  Sebottendorf,  Karl  Haushofer,  Lothar  Waiz  und  Maria  Orsitsch  (Orsic)  aus  Zagreb.  Bei  diesem  Treffen  erhofften  sie  etwas  über  die  Offenbarungstexte  der  Templer  und  dem  geheimen Orden >Die Herren vom Schwarzen Stein< von den Prälaten zu erfahren. Während dieser   Unterredung   eröffnete   ihnen   Gernot   die   Offenbarung   der   Templer:   >.   .  vom   kommenden Wasserkrugzeitalter und der Zentralsonne die dieses bewirkt<. Es war die Rede vom kosmischen  Jahr,  welches  25860  Jahre  währt  und  das  der  Übergang  vom  Fisch-  ins  Wasserkrugzeitalter  eine  Umformungsphase  von  168  Jahren,  den  >Drei  Schritten  Marduks<  (wie anfangs schon erwähnt), benötigt. Während des zweiten Schrittes, d.h., in der Hälfte der 168   Jahre,   wurde   das   Erstauftreffen   des   >ILU   –   Strahles<  vorhergesagt.   Nach   den   Berechnungen  der  Templer  wurde  dieses  Ereignis  für  1968  vorrausgesagt.  Demnach  waren  auch für den Beginn, 1934, und dem Ende, 1990, wichtige Ereignisse vorhergesehen. Es war in  der  Vorhersehung  das  germanische  Volk  mit  der  Schaffung  eines  Lichtreiches  verbunden  und dieses sollte sich im neuen Zeitalter erfüllen.

Kurze Zeit später traf sich Sebottendorf, nach einer Empfehlung des Prälaten, mit Vertretern der >Herren vom Schwarzen Stein<, um mehr über das Kommende zu erfahren. >Die Herren vom  Schwarzen  Stein<  gründeten  sich  1221  aus  der  marcionischen  Templergemeinschaft  und  hatten  es  sich  zur  Aufgabe  gemacht,  im  Sinne  der  Offenbarung,  für  die  Entstehung  des  zukünftigen Lichtreiches zu kämpfen.

Freiherr  Rudolf  von  Sebottendorf  wurde  unter  dem  Namen  Alfred  Rudolf  Glauer  in  der  sächsischen  Kleinstadt  Hoyerswerda  geboren.  Nach  einem  abgebrochenem  Maschinenbau  – Studium  und  vielen  Seereisen  im  Dienste  der  Marine  verschlug  es  ihn  in  die  Türkei.  Dort  begann  er  sich  intensiv  mit  dem  Geheimwissen  islamischer  Alchemisten  und  ägyptischen  Einweihungsschriften   zu   beschäftigen   und   kam   ebenfalls   mit   dem   griechischen   Juden   >Termudis<   in   Kontakt   von   dem   er   in   die   jüdische   Geheimlehre   eingeführt   wurde.   >Termudis<  brachte  ihm  auch  freimaurerische  und  rosenkreuzlerische  Texte  nahe  und  vererbte ihm seine okkulte Bücherei. Zurück in Deutschland interessierte er sich stark für den >Germanenorden<  Helmut  Pohls  und  wurde  am  21.  Julmond  des  Jahres  1917  Meister  der  bayrischen  Ordensprovinz.  In  der  folgenden  Zeit  wurde  er  zur  bedeutendsten  Figur  im  Münchner  Orden,  der  1918  schon  über  1500  Mitglieder  zählte.  Es  wurden  Zeitschriften  verlegt, Vorträge gehalten und ein Kampfbund für das kommende Lichtreich gegründet. 1918 wurde  diese  bayrische  Ordensprovinz  des  >Germanenordens<  in  >Thule  Gesellschaft<  umbenannt  um  das  Aufsehen  der  Räterepublik  nicht  auf  sich  zu  lenken.  Als  Schüler  und  engster  Mitarbeiter  dieser  Zeit  gilt  der  Kriegsveteran  Walter  Nauhaus,  der  auch  den  Namen  >Thule<  anregte.  Auch  Nauhaus  hatte  Auslandserfahrungen  vorzuweisen  und  beschäftigte  sich  mit  okkultem  Wissen.  Er  studierte  die  Schriften  Guido  von List’s,  las  Peryt  Shou  und  interessierte sich ebenso für die Kabbala und die Mysterien der Hindus und Ägypter. Walter Nauhaus  wurde  am  30.  Ostermond  1919,  während  der  kommunistischen  Räterepublik,  in  München von einem Erschießungskommando hingerichtet. Ihm wurde vorgeworfen ein Thule – Mitglied zu sein. Auch hatten die Kreise der >Thule Gesellschaft< Kontakte zu Mitgliedern des Golden Dawn, einem Zusammenschluß esoterischer Freimaurer in England, und weiterhin mit dem Ordo Templi Orientis (OTO).  Aus den esoterischen Anschauungen Sebottendorfs, seiner Kameraden und letztlich auch der Thule    Gesellschaft    wurden    (rein    geistig    / mythologisch)    die    Grundfesten    der    nationalsozialistischen Bewegung gelegt. Es sollte ein Sieg um das goldene Zeitalter in Gang gesetzt werden und dazu mußte man die Anhänger der >finsteren Macht< vernichten, genauso wie  es  die  Offenbarung  voraussagte.

Führende  Persönlichkeiten  des  III.  Reiches  waren  Mitglieder  oder  zumindest  in  enger  Verbindung  mit  der  >Thule  Gesellschaft<,  wie  zum  Beispiel Dietrich Eckert, Alfred Rosenberg, Rudolf Heß, Gottfried Feder. . .usw. Karl Maria Willigut und seine Erben. Am 10. Julmond (Dezember) des Jahres 1866 wurde Karl Maria Willigut in Wien geboren. Er durchschritt eine lange militärische Laufbahn und brachte es bis zum Oberst der königlich und kaiserlichen  Armee.  Er  unterhielt  in  den  zwanziger Jahren enge Kontakte zum Neutempler – Orden  (O.N.T.)  des  Lanz  von  Liebenfels  und  der  >Edda  Gesellschaft<.  1933  lernt  Willigut  Heinrich  Himmler  auf  einer  Tagung  der  >Nordischen  Gesellschaft<  kennen,  der  sofort  von  ihm  angetan  war.  Daraufhin  trat  er  im  Nebelmond  1933  in  die  SS  ein  und  nimmt  das  Pseudonym  >Weisthor<  an.  Ein  halbes  Jahr  später  war  er  bereits  SS  –  Standartenführer.  Er  war es auch der den berühmten SS – Totenkopfring entwarf. Willigut sah sich als eine Art Medium der Asa – Urana – Sippe. Er sagte von sich selbst, daß er in hellseherischer Erberinnerung Texte dieser Sippe zu Papier bringen könne und daß dies eine lange Tradition in seiner Familie hatte.  In  den  zwanziger  Jahren  verfasste  Willigut  38  von  angeblich  über  1000  überlieferten  Sprüchen,  die  er  in  seiner  Kindheit,  vom  Vater  gelehrt,  auswendig  lernen  mußte.  Diese  Sprüche  werden >Halgarita  Sprüche<  genannt  und  wurden  von  Willigut  in  einer  eigenen  Runenschrift notiert.  Werner  von  Bülow,  Hochmeister  der  Eddagesellschaft,  Dipl.  Ing.  Emil  Rüdiger  und  später  Rudolf  J.  Mund  übersetzten  und  interpretierten  die  >Halgarita  Sprüche<.  Die  Sprüche  Nummer  27  und  1818  haben  laut  Bülow  und  Rüdiger  eine  unmittelbare  Beziehung  zur  Schwarzen Sonne, welche hier aber eine völlig neue Erscheinungsform annimmt!

Im  Folgenden  sollen  diese  zwei  Sprüche  und  die  Kommentare  ihrer  Übersetzer  aufgezeigt  werden. Williguts 20.000 Jahre alter Sonnensegen:

Halgarita Spruch Nummer 27:

Sunur saga santur toe

Syntir peri fuir sprueh

Wilugoti haga tharn

Halga fuir santur toe

Die Übersetzung des Werner von Bülow dazu lautet:

  1. Zeile:

>Die Sage meldet, daß der Sonnen zwei Heilsam im Wechsel-Waltung UR und SUN der Sanduhr glichen, welche umgedreht der einen, stets zum Sieg verhilft. <

  1. Zeile:

>Der Sinn des göttlichen Irr – Wandel – Wegs, der Schlackensintern in des Feuers Sphäre ward so in Feuersprache offenbar dem Erd – Ich – Lauf der Paradiesgeschlechter. <

  1. Zeile:

>gottwillige Führer leiten zum Guten durch ihre Hege in der Weltallrunde, was sichtbar und bald  vertarnt erschien, in den sie lenkten Phantasie der Menschheit. <

  1. Zeile:

>polar im Wechselspiel von UR zu SUN im Opferdienst von Werden und Vergehen, im heiligen Feuer Santur so versprüht zweispältig, doch zum Segen siegreich wendet. <

Der >Santur< (auch Sandär, Hyperion, Vulkan) steht hier für die Schwarze Sonne. Der Sandär wird als eine ausgebrannte Sonne gesehen, die heute noch außerhalb der Ekliptik um die Erde kreist. Dieser Sandär war zur Zeit Homers noch täglich am Himmel zu beobachten und wurde in der Odysse und der Ilias als der >Hochwandelnde< bezeichnet.

In   der   >Brisigna   Halsbandmythe<   geht   Rüdiger   folgenden   Überlegungen   nach.   Vor hunderttausenden von Jahren stellte diese Sonne den Mittelpunkt unseres Sonnensystems dar. Vor dieser Sonne sollen auch schon zwei andere die Stelle eingenommen haben, aber das sei nur am Rande bemerkt und für die weiteren Betrachtungen nicht von Bedeutung. Es wird von dem dualistischen System ausgegangen, wobei eine existierende Kraft immer eine Gegenkraft bewirkt.  (demnach  eine  aktive  und  eine  passive  Sonne)  Die  Aktive,  in  unserem  Fall  die  goldene   Sonne,   welche   >Aitharteilchen<   ausschleudert   und   die   Passive,   welche   die   Schwingungszahl  und  die  Wellenlänge  dieser  Energien  bestimmt  und  absorbiert.  Das  Ganze  muß    man   sich    vereinfacht    ungefähr    wie    eine    Sanduhr    vorstellen.    Als    logische    Schlußfolgerung  wird  nach  einem  gewissen  Zeitraum  die  aktive  Sonne  über  keine  Energie  mehr verfügen und es findet eine Umpolung der Sonnen statt. Die passive Sonne wird aktiv. Jetzt beginnt ein Kampf der Sonne um den Mittelpunkt des Sonnensystems, da sich die aktive Sonne  noch  um  die  Passive  dreht.  Dadurch  kommt  es  zu  einem  Stillstand  der  Massen  und  einer anschließenden Verwirbelung des Sonnensystems.

Diese  Sonnenerneuerung  soll  vor  rund  eineinhalb  Millionen  Jahren  begonnen  haben  und  währte etwa  800.000  Jahre.  Der  Überlieferung  nach  war  dieser  Kampf  zwischen  Santur  und    neuer  Sonne  vor  330000  Jahren  endgültig  beendet.  Das  Sonnenlicht  besteht  aus  einer  sehr  facettenreichen  Strahlung,  welche  unmittelbar  von  der Schwarzen  Sonne  (Santur)  beeinflußt  wird.  Da  der  >Santur<  heute  erkaltet  ist  kann  er  von  seinem  >Stimmungsstoff<  nunmehr  wenig  oder  fast  gar  nichts  abgeben.  Mit  dem  Erlöschen  des  >Santur<  war  auch  die  Kraftquelle der Hyperboreer nicht mehr existent.  Des  weiteren  führt  Emil  Rüdiger  in  seinen  Schriften  Beschreibungen  von  Übungen  an,  wie  etwa  die  >Hohe  Acht<  oder  der  >Ring  der  Adler<.  Mit  Hilfe  dieser  Übungen  und  auch  der  Runengymnastik   (Marby)   soll   man   sich   geistig,   seelisch   und   körperlich   auf   die   alte,   erloschene, dunkle Sonne (Schwarze Sonne) einstellen und kann mit seiner Thymusdrüse eine Verbindung  mit  dem  Santur  herstellen.  Diese  Erkenntnisse  >der  hohen  heiligen  Acht<  entnahm  Rüdiger  Williguts  1818.  Halgaritaspruch.

Schwarze Sonne Wewelsburg

Kommen  wir  nun  zum  letzten  Kapitel,  welches ebenfalls unter dem Einfluß Williguts steht, dem Ornament in der Wewelsburg. Die Wewelsburg liegt etwa 14 km südlich von Paderborn. Sie wurde Anfang des 17. Jahrhunderts auf  den  Ruinen  einer  früheren  Wehranlage  der  Sachsen  erbaut.  1933  machte  Willigut  den  Reichsführer  SS,  Heinrich  Himmler,  auf  die  Burg  aufmerksam  und  sie  wurde  in  den  folgenden  Jahren  zu  einem  Schulungszentrum  der  SS  ausgebaut  und  erweitert.  Der  leitende  Architekt   Hermann   Bartels   wurde   beauftragt,   aus   der   verfallenen   Burg   und   dem   dazugehörigen Dorf, eine SS-Musterstadt mit Schulungs- und Einweihungszentrum entstehen zu lassen. Im Mittelpunkt dieser Anlage stand die dreiseitige Burg, die aus der Luft betrachtet, die  Spitze  eines  Speeres  darstellt.    (  .  .  .  den  Speer  des  Parzival)    Im  Obergeschoß  des  Nordturmes    befindet  sich  der  >Obergruppenführersaal<,  in  dessen  Marmorfußboden  das  Ornament eines Sonnenrades eingelassen ist. Das Ornament besteht aus zwölf Strahlen deren Form  einer  gespiegelten  >Sowilo<  Rune  gleicht. Diese  Symbolik  wird  im  allgemeinen  als  >die<  Schwarze  Sonne  bezeichnet.  Das  Ornament  ist  jedoch  nicht,  wie  die  herkömmliche  Darstellungsweise  der  Schwarzen  Sonne,  in  violett  oder  schwarz  sondern  in  grün  gearbeitet.  SS  –  Führer  Walter  Blachetta  spricht  in  seinem  Buch  der  deutschen  Sinnzeichen  über  diese  Symbolik:

. . . ein Zeichen der Vollendung, ein für die Schutzstaffel offenbar heiliges Symbol, daß sich im   germanischen    Götterhimmel,    in    Tierkreiszeichen    sowie    in    anderen    arischen    Ordensgesellschaften  wiederspiegelt.  Ein  Sinnbild  für  höhere  Ordnungen,  die  die  SS  wieder  auf  der  Erde  herstellen  sollte.< 

Es  ist  demnach  das  Zeichen  des neuen  Zeitalters,  für  dessen  Kampf  sich  schon  der  Thule  Orden  rüstete. Die  zwölf  Strahlen  können  in  einem  die  Unterteilung des irdischen sowie auch des kosmischen Jahres bedeuten. Als Verlängerung der Strahlen  waren  um  das  Sonnenrad  auch  zwölf

Säulen  in den  Saal  gesetzt  worden,  was  den  Raum wie eine Art Gralstempel erscheinen lässt. Daher wäre ebenso naheliegend, daß es sich hier  um  einen Einweihungs-raum  der  SS  –  Führer  gehandelt  haben  könnte.  Die  Schwarze  Sonne  war  demnach  der  heilige  Gral  der  SS,  das  schwarze  Licht  der  Einweihung  des  neuen  Zeitalters.  Die   Form   dieser   Schwarzen   Sonne   ist   sicherlich   eine   Anlehnung   an   alte  germanische Sonnenräder, wie beispielsweise alemannische Zierräder oder auch der Swastika, nur stellt diese Sonne nicht die goldene Sonne des Himmels dar, sondern das göttliche Licht des goldenen Aufbruchs. Trotz dieser Überlegungen zum Sinn der Wewelsburg – Symbolik ist es  allerdings  fraglich  ob  das  zwölfspeichige  Sonnenrad  der  Wewelsburg  tatsächlich  die  Schwarze  Sonne  darstellt.  Enden  möchte  ich  die  geschichtliche  Betrachtung    der  Schwarzen  Sonne mit folgendem Zitat von Rudolf Mund:

„Alles  von  menschlichen  Sinnen  Erfassbare  ist  materiell,  ist  der  Schatten  des  unsichtbaren,  geistigen Lichtes. Das materielle Feuer ist auf diese Art gesehen, gleichfalls nur der Schatten des  geistigen  Feuers.  Die  Menschen  mussten  sich,  um  das  Got  mit  ihren  Sinnen  überhaupt  erfassen zu können, materieller Symbole bedienen, deren vornehmstes zu allen Zeiten und bei allen Völkern, die Sonne war.“

Neuschwabenland und Innere Erde

In  den  letzten  Jahrzehnten  wurden  viele  Spekulationen  über  ein  geheimes  Fortbestehen  des  nationalsozialistischen Deutschlands in der Arktis und im Innern der Erde veröffentlicht. Mit diesem Themenbereich eng verbunden ist auch der >moderne Mythos<der Schwarzen Sonne. Anfang  der  fünfziger  Jahre  erschienen  Veröffentlichungen  um  den  deutschen  Ingenieur    Dr.  Halik.  In  diesen  Zeitschriften  publizierten  die  selbsternannten Kryptologen  Beiträge  über  Flugscheiben (unbekannte Flugobjekte) des III. Reiches und deren geheimen Aufenthaltsort in Neuschwabenland (Antarktis). In einer Ausgabe aus dem Jahre 1954 wurde erstmals die >sol niger<  (Schwarze  Sonne)  mit  den Reichs-Flugscheiben<  in  Verbindung  gebracht.  Später  wurden  diese  Ansichten  von  vielen  Schriftstellern  aufgegriffen  und  die  Suche  nach  der  >Wahrheit<  fortgesetzt.  Diese  Erkenntnisse  sollen  aber  hier  nicht  weiter  dargelegt  werden,  sondern nur die Punkte, welche sich mit dem Thema der Schwarzen Sonne schneiden. Es wird berichtet, daß gegen Ende des Krieges deutsche Kampfflugzeuge das Hoheitszeichen der  Schwarzen  Ronde  führten  und  die  Ansicht  vertreten,  daß  es  sich  hier  um  das  wahre  Zeichen  der Schwarzen  Sonne  handelt.  Auch  andere  Flugkörper,  wie  die  im  V7  –  Projekt entwickelten  Rundflugzeuge  der  >Hanebu  –  Reihe<,  flogen  unter  diesem  Zeichen.  Diese  Forschung  wurde  von  geheimen  Unterorganisationen  der  SS  wie  der  >Vril  –  Gesellschaft<,  der  >Kette<  des  Admiral  Canaris  und  der  Organisation  >Schwarze  Sonne<  geleitet.  Der  Antrieb    dieser    geheimgehaltenen    neuen    Generation    von    Flugzeugen    bestand    aus    neuentwickelten  >Tachyonen  –  Triebwerken<,  welche  sich  die  Wirkung  der  Vril-Kraft  zu Nutze machten.  Die Vril – Kraft beruht laut Schumann (Vril – Mitglied) ansatzweise auf denselben Gesetzen wie  die  Strahlung  der  Schwarzen  Sonne  und  kann  auch  mit  der  >Orgon  Energie<  Wilhelm Reichs  verglichen  werden.  .  .  Zum Antrieb  wird dabei  ein  eigenes  Kraftfeld  (Mikrokosmos)  um den Flugkörper erzeugt, in dem die inneren, gegensätzlichen Pole zu einer implodierenden Energie  vereint  werden  .  . .

>>jede  auf  dem  Explosionsprinzip  oder  auch  Verbrennung  beruhende Technik kann als satanische Technik bezeichnet werden. Das bevorstehende neue Zeitalter   wird   ein   Zeitalter   neuer,   positiver,   göttlicher   Technik   werden.<<   (aus   dem Reichsdeutschen SS – Geheimarchiv)

Auch der Wissenschaftler Viktor Schauberger arbeitete mit ähnlichen Überlegungen, die er angeblich den Überlieferungen der Templer entnahm.

Ein anderer  Weg  dieser  Schriften  führt  uns  in  das  Innere  der  Erde,  der  aber  von  den  gleichen  Personenkreisen gegangen wird. Die Vorstellung über die Struktur der > Inneren Erde< kennt verschiedene  Ansichten.  Grundsätzlich  gibt es  jedoch  zwei  gegenteilige  Auffassungen.  Einmal  wird  angenommen  das  im  Innern  der  Erde  die  Einweihungszentren  von  >Agarthi<  existieren und zum anderen das wir selbst auf der Innenseite einer hohlen Erde leben.  Die Aufmerksamkeit soll sich jedoch auf die erste Theorie der Inneren Erde beschränken. Das unterirdische  Reich  >Agartha<  oder  auch >Agarthi<  mit  seiner  Hauptstadt  >Shamballah<  besitzt mehrere Eingänge. Es wird berichtet das sich ein Eingang im Himalaja, (in Tibet) und sich  das  mächtige  Shamballah  in  der  Nähe  des  Nordpols  befindet.  Andere  Eingänge  werden  an   den   Erdpolen  vermutet   und   als   >Astralröhren<   bezeichnet.

In   einem bekannten  esoterischen  Roman  wird  noch  eine  andere  Ansicht  über  >Agarthi<  und  >Shamballah< geäußert. Dort wird beschrieben, daß >Agarthi< und >Shamballah< zwei befeindete Gruppen 1364 – 1347 v. u. Z.): in  einer  inneren  Erde  sind,  welche  um  die  Herrschaft  über  die  gesamte  Menschheit  ringen.  Diese  Auffassung  vertrat  schon  Karl  Haushofer,  der  das  Land  >Agarthi<  als  Ursprung  der  Arier   in   den   Himalaja   setzte,   wobei      >Shamballah<   als   Gegenpol   von   >Agarthi<   betrachtete.

Ferner wird von den Anhängern des esoterischen >Hitlerisms< davon gesprochen, daß Hitler von den Mächten >Agarthis<, den geheimen Hyperboreern, gesandt und gesteuert wurde um deren  Auftrag  auf  der  äußeren  Welt  zu  erfüllen.  Nach  dem  Krieg  sollen  sich  die  deutschen  Flugscheibenbataillone  und  >der  Führer<  in  die  >Innere  Erde< zurück gezogen  haben.  Das  Zeichen  >Agarthis<  war  die  Schwarze  Sonne.  Daher  sollen  auch  die  geheimen  Projekte  des  III. Reiches die Schwarze Sonne als Hoheitszeichen geführt haben. Auch das Balkenkreuz der Wehrmacht,  wie  das  der  Templer,  soll  die  Schwarze  Sonne  symbolisieren.  (die  Schwarze  Sonne als das Zeichen des kommenden Zeitalters von >Agarthi<, daß auf der Erde anbrechen wird – dazu die Erinnerung an die >drei Doppelschritte Marduk’s<, welche 1934 begannen) In vereinzelten  Schriften  wird  von  dem  Standpunkt  ausgegangen,  daß  die  Schwarze  Sonne  innerhalb der Erde existiert und dort ihr violettes Licht aussendet, welches an den Polen durch die  Astralröhren  austritt,  gleich  dem  hermetischen  Gesetz,  bei  welchem  sich  das  Oben  Abspielende   im   Innern   wiederholt   und   umgekehrt.   Die   äußere   Erde ist demnach  die  grobstoffliche Manifestation des Inneren, der feinstofflichen Schwingungsebene.

>In  jener  sensitiven  Weltgegend,  die  sich  zwischen  dem  Gebirgszug  der  Anden  und  dem  Pazifischen Ozean erstreckt und bis hinunter zum Südpol reicht, werden nach der Katastrophe neben  ihren  gepeinigten  Gestaden  aus  den  Tiefen  des  Ozeans  der  versunkene  Ozean  des  Geistes,  Elella,  und  der  Gipfel  von  Paradesha  auftauchen,  ins  Licht  des  Morgensterns  getaucht, des Verkünders einer neuen Sonne, des Ganzen, mit seiner eigenen Seele vermählten Menschen.  Denn  hier  sind  die  weißen  Götter,  die  den  Gral  hüten,  und  hier  befindet  sich  der  geheime Eingang in die Innere Welt.<   –  Miguel Serrano

Wolfszeit

Nach den verschiedenen, aufgezeigten Auffassungen über die Schwarze Sonne möchte ich im letzten  Teil  meiner  Abhandlung  die  Gedanken  um  die  Bedeutung  der  Schwarzen  Sonne  für  uns  selbst  und  ihren  Bezug  zu  unseren  nordischen  Vorfahren  kreisen  lassen.  Woher  stammt  der Mythos der Schwarzen Sonne wirklich? Daß er seinen Ursprung in den  Kulturkreisen des Zweistromlandes  hat  ist  fraglich,  denn  aus  ihren  alten Schriften wird eine Herkunft aus dem Norden angedeutet. . . Die Babylonier gingen der Vorstellung nach, daß ihre Ahnen von einer Insel aus dem Norden kamen.  Das  >Inuma  Ilisch<  besagt:  >Ummu  hubpur  patikat  kalama<  –  Die  Mutter  des  Nordens  die  alles  hervorbrachte.  Auch  Gilgamesch  suchte  nach  der  >seligen  Insel<  im  Norden, der >grünen Insel<, dem Ultima Thule. Auch die Babel Überlieferungen weisen große Parallelen zur isländischen Göttersaga (Edda) auf. Edda (Völuspa):

>Einst war das Alter. . . Nicht Erde fand sich, noch Überhimmel, gähnender Abgrund und Gras nirgends.< Babel: >Im Anfang   weder   droben   der   Himmel   noch   darunter   etwas,   kein   giparu   –   Baum,   keine   Rohrwiese.<

Die  weitere  Weltwerdung,  wie  die  Entstehung  der  Götter  und  der  Flüsse  und  Seen, ähneln sich in den beiden Überlieferungen als hätten sie den gleichen Ursprung. Auch die assyrischen  Texte,  welche  stark  die  Prägungen  der Sumerischen  aufweisen,  haben Übereinstimmungen mit der Edda. Edda  (Völuspa):

>Die  Asen  einten  sich  auf  dem Idafelde,  Hof  und  Heiligtum  hoch  zu  zimmern. Erbauten Essen und schmiedeten Erz, Schufen Zangen und schön Gezäh.<

Assur: 

Die  Assyrer  eilten  zum  Idealfelde  (das  Land  der  Ahnen,  Ultima  Thule),  die  Tempeltürme  erbauten;  sie  siedelten,  bauten Bodenschätze  ab;  sie  schufen  Werkzeuge  und  andere  Dinge.  .  .<

Ein  weiterer  Beleg  für  die  Beziehung  zwischen  den  Babyloniern  und  der  nordischen   Welt   ist die   Darstellung  der   Babil  –  Könige   mit   einem   Hörnerhelm,   wie   beispielsweise  auf  der  Naram  Sin – Stele.  Gleich  aussehende,  3.000  Jahre  alte  Hörnerhelme  fand  man  auch  im  Norden  Europas,  wie  zum  Beispiel  den  Bronzehelm  von  Visko  (Nord  – Seeland),  datiert  auf  circa  900  vor  unserer  Zeitrechnung.  Auch  in  den  zahlreichen  Mythen  anderer Völker, besonders in den indischen Veden, wird auf eine Herkunft vom hohen Norden verwiesen.

Demnach  haben  wir  das  Wesen  der  Schwarzen  Sonne  im  Norden  der  Vorzeit  zu  suchen,  dessen Söhne  wir  ja  gleichermaßen  sind.  Sie  ist  somit  für  uns  das  >Licht  des  Nordens<,  die  Schwarze  Sonne  des  Ultima  Thule  der  Hyperboreer.  Thule  (der  Mitternachtsberg)  ist  das  Land der Sonne >von dem ein großes Feuer leuchtet das in alle Richtungen ausstrahlt<.  Für unsere Art stellt die Schwarze Sonne den schöpferischen Geist und das Blut (purpur!) der hyperboreischen   Ahnen   dar. Es   ist   die   gleiche   Urkraft,   welche   auch   als   scheinbare   Zentralsonne  im  Makrokosmos  wirkt.  Jeder  (metaphysische)  Organismus  besitzt  solch  eine  Zentralsonne,  sei  es  unsere  Galaxie,  unsere  Erde  oder  ein  schöpferisches  Volk.  (auch  unser  innerstes Selbst ist eine Zentralsonne = Schwarze Sonne) Es ist die Seelenschwingung die den physischen  Ausdruck  der  Körper  unserer  Art  entscheidend  beeinflußt,  oder  um  es  mit  Peryt  Shou zu sagen:

  >… die  Zentralsonne  ist  ihr  (der  Weltseele,  d.  A.)  Evolutionskern,  der  Mittelpunkt,  in  welchem sich (eine) solche Materie entfaltet.< Dieses innere, göttliche Licht erwuchs uns aus dem  immateriellen  Vermächtnis  unser  hyperboreischen  Ahnen.  Und  so  schwingt  auch,  zu  unseren  althergebrachten  Sonnenfesten,  ihr  Geist,  durch  uns,  hinauf  zur  Ewigkeit.  >Dieser  Keim  in  unserm  Innern,  den  gläubige  Inbrunst  aufgehen  läßt  und  in  der  ästhetischen  Ungebrochenheit eine ewige Natur in uns vermittelt, in dem Vorhandensein des ästhetischen Überleibes,  des  >>Kosmos<<  in  uns,  dieser  Keim,  in  dem  sich  die  Strahlen  jener  gütigen  Allsonne  brechen  zum  Licht  im  Denken  und Empfinden,  kann  freilich  Ende  und  Anfang  seiner   Bestimmung   nicht   sehen.   Er   nennt   sie   Raum   und   Zeit,   aber   er   fühlt   sie   als  Unendlichkeit und Ewigkeit. Er kann des Grabes Rand, die Stunde der Geburt nicht sehen. Er webt  mit  >>Sonnen  und  Sonnenstäubchen<<  durch  das  Unendliche  als  >>Licht<<,  selbst  seinem  Wesen  nach  im  Schoß  der  Zentralsonne  und  in  seinem  Erscheinungskleide  auf  dem  Planeten verborgen.<

Die  Zentralsonne  des  Kosmos,  als  Weltseele,  welche  die  Zeitalter  bestimmt,  lenkt  auch  die  Zunahme der Schwingungen in uns selbst. Dies ist auch die rote (violette) Energie der Liebe (Venus),  auch  Vril  genannt,  die  sich  in  verschiedenen Formen als Materie manifestiert.  Die gleichen Vorstellungen finden sich auch bei den Runen der nordischen Völker wieder. Nach dem Leitgedanken, daß allen Dingen eine Wirk- und Gestaltungsmacht innewohnt, geht auch das  Wesen  der  Runen  konform.  Es  wird  jedem  physischen  Ausdruck  der  Natur  eine  innere  göttliche  Wesenheit  entgegengesetzt,  oder  wie  es  Plato  nennt,  >idea<  beziehungsweise  >eidos<, das Wirkende und Schaffende in einem Ding oder einem Geschehen. Die Schwarze Sonne  entspricht  der  Kraft,  der  Macht  des  >sinnenden  Gottes<  (Hölderlin),  welcher  alles  Scheinende, alles Materialistische und Organische in seinem Wirken entstehen läßt. D

Demnach steht   die   Rune   für   den   inneren   Symbolwert   der   jeweiligen   Erscheinung   oder   des   zu   bezeichnenden  Ereignisses.  Somit  kann  man  das  Sonnenrad  der  Wewelsburg  auch  als  eine  Allrune deuten, die für ein ganzes Weltgefüge steht. Es ist die alles durchwobene, unsichtbare Göttlichkeit,  die  den  Dingen  und  Geschehnissen  ihren  Ausdruck  verleiht.  Sie  steht  für  alles  von  der  Goldenen  Sonne  erhellte  und  raunt  gleichzeitig  vom  göttlichen  Wachstum  der

unsichtbaren  Zentralsonne.  Das  Grün  dieser  Rune  könnte  gleichzeitig  ein  Hinweis  auf  die  >grüne Insel<, das Ultima Thule sein.

Da  wir  uns  jetzt  im  dunklen  Zeitalter  des  Wolfes  (Kali  –  yuga)  befinden  und  diese  göttliche  Kraft  nur  noch  in  wenigen  von  uns  flammt,  soll  uns  die  Schwarze  Sonne  ein  Zeichen  sein,  welches nach dem Ragnarök für Menschen und Götter strahlen wird.

Es  ist  also  in  allen  Auslegungen  der  Schwarzen  Sonne  das  gleiche  Grundprinzip  enthalten.  Wenn  die  Zeit  der  Schwarzen  Sonne  gekommen  ist,  dann  leuchtet  sie,  ob  nun  als  Strahlung  eines  festen  Körpers  oder  symbolisch  für  die  innere,  höhere  Zeugung  des  Menschen,  als  Zeichen  für  eine  Höhere  Zeit,  ein  neues  Reich.  Das neue  Reich  wird  entstehen,  geführt  von  einem  nordischen  Sargon,  wenn  das  Zeitalter  des  Seins,  >des  Lebenden  im  höchsten  Sinne  (Evola)<, über uns herein bricht, gleich der Zeit der reinen Hyperboreer. Es ist das Licht, daß aus einer alten, solaren Welt voran in die Zukunft strahlt.      >Ein  Licht  leuchtet  am  Horizont.  Es  besteht  aus  den  Hoffnungen,  Träumen  und  Gebeten  derjenigen  auf  Eurer  kosmischen  Ebene,  die  Harmonie, Frieden  und  Liebe  herbeiführen  wollen.  Dieses  Licht  ist  klar  erkennbar,  doch  jeder  von  Euch  muß  sich  auf  die  ihm  gemäße  Weise  weiterhin  für  das  Ganze  einsetzen.  Laß  jene, die  eine  Weißheit  suchen,  durch  den  Strahl  der  Weißheit  zur  Mehrung  dieses  Lichtes  beitragen  und  ihm  auf  dieser  Ebene  zu  größerer  Strahlkraft  verhelfen.  Laß  jene,  die  nach  Glück  suchen,  in  ihr  Innerstes  blicken,  damit  sie  dort  finden,  was  sie  wirklich  glücklich  macht,  so  daß  sie  sich  in  ihren  Herzen  zu  Hause fühlen und wissen, was sie tun müssen, um die Frequenz Eurer Ebene zu energetisieren und auf der Erde zu leben. Ganz gleich, was sich in Eurer Außenwelt zu ereignen scheint – es gibt ein inneres Zentrum, eine Einheit, einen Frieden, eine Gemeinschaft, um die Dimension Eurer  physischen  Ebene  zu  transzendieren.  Und  es  ist  dieses  Sein,  diese  Einheit,  die    jeden von  E u c h  immer weiter ins Licht (der Erkenntnis) führen wird.

Demnach steht   die   Rune   für   den   inneren   Symbolwert   der   jeweiligen   Erscheinung   oder   des   zu   bezeichnenden  Ereignisses.  Somit  kann  man  das  Sonnenrad  der  Wewelsburg  auch  als  eine  Allrune deuten, die für ein ganzes Weltgefüge steht. Es ist die alles durchwobene, unsichtbare Göttlichkeit,  die  den  Dingen  und  Geschehnissen  ihren  Ausdruck  verleiht.  Sie  steht  für  alles  von  der  Goldenen  Sonne  erhellte  und  raunt  gleichzeitig  vom  göttlichen  Wachstum  der unsichtbaren  Zentralsonne.  Das  Grün  dieser  Rune  könnte  gleichzeitig  ein  Hinweis  auf  die  >grüne Insel<, das Ultima Thule sein.

Da  wir  uns  jetzt  im  dunklen  Zeitalter  des  Wolfes  (Kali  –  yuga)  befinden  und  diese  göttliche  Kraft  nur  noch  in  wenigen  von  uns  flammt,  soll  uns  die  Schwarze  Sonne  ein  Zeichen  sein,  welches nach dem Ragnarök für Menschen und Götter strahlen wird.

Es  ist  also  in  allen  Auslegungen  der  Schwarzen  Sonne  das  gleiche  Grundprinzip  enthalten.  Wenn  die  Zeit  der  Schwarzen  Sonne  gekommen  ist,  dann  leuchtet  sie,  ob  nun  als  Strahlung  eines  festen  Körpers  oder  symbolisch  für  die  innere,  höhere  Zeugung  des  Menschen,  als  Zeichen  für  eine  Höhere  Zeit,  ein  neues  Reich.  Das neue  Reich  wird  entstehen,  geführt  von  einem  nordischen  Sargon,  wenn  das  Zeitalter  des  Seins,

>des  Lebenden  im  höchsten  Sinne  (Evola)<

über uns herein bricht, gleich der Zeit der reinen Hyperboreer. Es ist das Licht, daß aus einer alten, solaren Welt voran in die Zukunft strahlt.

 „Ein  Licht  leuchtet  am  Horizont.  Es  besteht  aus  den  Hoffnungen,  Träumen  und  Gebeten  derjenigen  auf  Eurer  kosmischen  Ebene,  die  Harmonie, Frieden  und  Liebe  herbeiführen  wollen.  Dieses  Licht  ist  klar  erkennbar,  doch  jeder  von  Euch  muß  sich  auf  die  ihm  gemäße  Weise  weiterhin  für  das  Ganze  einsetzen.  Laß  jene, die  eine  Weißheit  suchen,  durch  den  Strahl  der  Weißheit  zur  Mehrung  dieses  Lichtes  beitragen  und  ihm  auf  dieser  Ebene  zu  größerer  Strahlkraft  verhelfen.  Laß  jene,  die  nach  Glück  suchen,  in  ihr  Innerstes  blicken,  damit  sie  dort  finden,  was  sie  wirklich  glücklich  macht,  so  daß  sie  sich  in  ihren  Herzen  zu  Hause fühlen und wissen, was sie tun müssen, um die Frequenz Eurer Ebene zu energetisieren und auf der Erde zu leben. Ganz gleich, was sich in Eurer Außenwelt zu ereignen scheint – es gibt ein inneres Zentrum, eine Einheit, einen Frieden, eine Gemeinschaft, um die Dimension Eurer  physischen  Ebene  zu  transzendieren.  Und  es  ist  dieses  Sein,  diese  Einheit,  die    jeden von  E u c h  immer weiter ins Licht (der Erkenntnis) führen wird.“

Veröffentlicht am 21/05/2016, in Allgemein, Allmutter Erde, Altdeutsche Sprache, alte germanische Götter, angepasste Mehrheit, Aria, Aufklärung, Aufwachprozeß, Besatzungskonstrukt, Bewusstseinskontrolle, Bewusstwerdung, Deutsches/Drittes Reich, Deutschland, Dritte Macht, Endzeitprophezeiungen, Evolutions-Prozess, feindliche Übernahme, Geheimkrieg, Genozid, Geschichtsschreibung, Globale Ereignisse, Iluhe-Energie, ISAIS, Mysterien, negativen Mächte, nordische Rasse, Prophezeiungen, Runenkunde, Schwarze Sonne, Untersberg, Ur-Ahnenerbe, Ursprünge, Verfälschung, Walhalla, Wissensbewahrer, Zeitenwende, Zeitgeschichte. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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