Ostara und die heidnischen Ursprünge des Osterfestes

Quelle: https://lupocattivoblog.com/2016/03/26/ostara-und-die-heidnischen-urspruenge-des-osterfestes/#more-25870

Posted by Maria Lourdes – 26/03/2016

Das Fest “Ostara” ist weitaus älter als die christlichen Religionen hierzulande Verbreitung fanden. Seine Ursprünge finden sich bei den Kelten und alten Germanen.

Mit der Verbreitung des Christentums bemühte man sich, den heidnischen Glauben zu vernichten und seine Bräuche zu beseitigen.

Ostara

Um den Menschen die ihnen wichtigen Feste zu erhalten, wurden die Bräuche kurzerhand zu christlichen erklärt und den Festen eine christliche Bedeutung gegeben, die sie ursprünglich nie hatten.

Im Folgenden werden die heidnischen Ursprünge der wichtigsten Osterbräuche erläutert. 

Die Osterhasen

Der Hase gilt ebenfalls als Symbol der Fruchtbarkeit, da er viele Junge bekommt. Früher wurde in ihm außerdem der Begleiter der Frühlingsgöttin Ostara gesehen. Nach einer alten Legende verspätete sich Ostara in einem Jahr und so begann ein kleines Mädchen sie zu suchen. Auf seinem Weg fand das Mädchen einen erfrorenen Vogel, den es bitterlich beweinte. Es rief die Göttin, damit sie ihn wieder zum Leben erwecken würde. Ostara erschien, konnte jedoch dem Vogel nicht helfen. Um das Mädchen zu trösten, verwandelte sie aber den Vogel in einen Schneehasen und sagte ihm, die Menschen sollen nach dem Hasen Ausschau halten. Wenn er sein Kleid verliere, wäre dies ein untrügliches Zeichen dafür, dass ihr Kommen und damit der Frühling nahen würden.

Das Bemalen und Verstecken der Ostereier

Eier gelten seit Jahrtausenden als Symbol der Fruchtbarkeit. Der Beginn des Eierlegens in der Vogelwelt wurde als Zeichen für den Frühling gesehen. Besonders rot bemalte Eier waren früher weit verbreitet (rot als Farbe des Blutes und damit des Lebens). Früher wurden die Hühner nicht eingesperrt, sodass die Menschen ihre Eier suchen mussten. Die Legende der Göttin Ostara besagt außerdem, dass der Hase als Zeichen für das Nahen der Frühlingsgöttin bunte Eier verstecken würde.

Die Osterfeuer und Strohräder

Die Rückkehr der Sonne und des Lichts wurde schon in alten Kulturen mit dem Entzünden von großen Feuern gefeiert. Eine besondere Form des Feuers waren dabei große Räder aus Stroh, die entzündet wurden.

Osterkränze und anderes Gebäck

Die drei Zöpfe des Osterkranzes symbolisierten ursprünglich die drei Gestalten der Göttin: die Jungfrau, Mutter und weise Frau – und damit die drei Zyklen von Geburt, Tod und Wiedergeburt. Die typischen Osterbrötchen, die wie die meisten Brötchen einen Einschnitt in der Mitte zeigen, waren ursprünglich ein Symbol für die Fruchtbarkeit, da sie Ähnlichkeit mit dem weiblichen Geschlechtsteil aufweisen.

Das heutige Osterfest richtet sich nach dem Mond und fällt daher selten mit dem Ostarafest zusammen. Trotzdem ist unverkennbar, dass es sich um das gleiche – wenn auch leicht angepasste – Fest handelt.

Quelle: germanblogs – Mein Dank an den “Kurzen” vom Trutzgauer-Boten, für den Hinweis!

Linkverweise:

Wer dies tut, wird sich viel Not und Leid ersparen… hier weiter

Die Stimme der Ahnen – Hört auf die Stimme der Ahnen – Die Geheimsprache der deutschen Märchen – Edda – Exsternsteine – Kirche – Siegfried und die Nibelungen – Der Wald als Spiegel

Sonnenaufgang über den Dolomiten. Blick vom Roen über Tramin – Falkenstein – Die grosse Göttin

 

Veröffentlicht am 04/04/2016, in Allgemein, angepasste Mehrheit, Aufklärung, Aufwachprozeß, Bewusstseinskontrolle, Bewusstwerdung, Deutschland, Druidentum, Heilige Feste, Mysterien, Mythologie, OSTERA, Ur-Ahnenerbe. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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